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Ausbildungsberuf · im Aufbau

Metallbildner/-in

Die Tätigkeit im Ausbildungsberuf Metallbildner/-in umfasst insbesondere Entwerfen von Werkstücken gemäß Kundenanforderungen unter Berücksichtigung von Gestaltungsgrundsätzen sowie Manuelles und digitales Erstellen von Werkstück- und Werkzeugzeichnungen.

Typische Tätigkeiten

  • Entwerfen von Werkstücken gemäß Kundenanforderungen unter Berücksichtigung von Gestaltungsgrundsätzen
  • Manuelles und digitales Erstellen von Werkstück- und Werkzeugzeichnungen
  • Planen von Herstellungsprozessen und Arbeitsabläufen unter Berücksichtigung betrieblicher Qualitätssicherung
  • Anfertigen von Mustern, Modellen und Formen gemäß Kundenanforderungen
  • Bearbeiten von Werkstücken durch abtragende, umformende und oberflächenverändernde Verfahren

Im Arbeitsalltag zum Beispiel

  • Kunden über das betriebliche Angebot an Produkten und Dienstleistungen informieren, Kundenanforderungen erfassen und Kunden unter Berücksichtigung ihrer Wünsche beraten
  • Anregungen unter Nutzung von Kreativitätstechniken sammeln und auswerten sowie Urheberrechte und Musterschutzbestimmungen beachten
  • Skizzen unter Berücksichtigung von Gestaltungsprinzipien, insbesondere Anordnung, Proportion, Rhythmus und Takt, manuell anfertigen
  • Entwürfe unter Berücksichtigung von Grundsätzen der Darstellungstechnik, der Gestaltungslehre, der Formgebung und der Oberflächengestaltung manuell und digital anfertigen
  • Entwürfe unter Berücksichtigung betrieblicher Vorgaben und Qualitätsstandards kontrollieren
  • Arbeitsmittel auswählen und Arbeitsplätze einrichten

Die konkrete Ausprägung hängt von Fachrichtung, Betrieb und Einsatzgebiet ab. Je nach Einsatzgebiet gehört der Austausch mit Kundinnen und Kunden, Auftraggebern oder anderen beteiligten Personen dazu. Dabei werden Werkzeuge, Maschinen oder technische Anlagen vorbereitet, bedient und kontrolliert. Arbeitsaufträge und Ergebnisse werden häufig mit digitalen Systemen, Fachsoftware oder technischen Unterlagen bearbeitet und dokumentiert. Gearbeitet wird überwiegend in Werkstätten, Produktionsräumen oder spezialisierten Betriebsbereichen. Sorgfalt, Arbeitssicherheit, Qualität und ein verantwortungsvoller Umgang mit Material und Zeit sind dabei durchgehend wichtig.

3 Jahre6 Halbjahre
23Positionen des Rahmenplans
0davon als Kurs verfügbar
23in Arbeit

Beobachtung, Modellpfad und Szenarien

Beruf im Wandel: Beschäftigung und Zukunftsszenarien

Der Hauptchart trennt tatsächlich beobachtete Beschäftigung, ein mögliches aktuelles Ausgangsniveau und modellierte Pfade für die kommenden fünf Jahre. Beschleunigter technischer Fortschritt wird als Szenarioannahme behandelt, nicht als sichere Vorhersage.

Modellbasierte Fünfjahresprognose mit hoher Unsicherheit – auf Basis dokumentierter und illustrativer Annahmen; kein statistischer Erwartungswert.

Prognosestichtag2026
Prognosejahre2027–2031
Letzter tatsächlicher Datenstandnicht verfügbar
DatenbasisunzureichendBA-Reihe oder passende QuBe-Referenz ist unvollständig.
ModellunsicherheithochArbeitszeitanteile, Einführung, Netto-Zeitersparnis, Nachfrageantwort und KI-Anteil der QuBe-Referenz sind nicht berufsspezifisch kalibriert.

Einordnung: Der Korridor ist die Spannweite der drei berechneten Szenarien. Er ist kein Konfidenzintervall und keine Wahrscheinlichkeit.

beobachtete Beschäftigung Schrittweise Einführung Beschleunigte Einführung Fähigkeitssprung mit Umstellung
Beschäftigung und modellierte Zukunftsszenarien Durchgezogene Linie: beobachtete Beschäftigung. Gestrichelte Linien: QuBe-Referenz und drei modellbasierte Szenarien. Index 100 entspricht dem aktuellen Ausgangsniveau. 100105110 202620272028202920302031 Szenarienkorridor: jährliche Unter- und Obergrenze der drei Szenarien Fähigkeitssprung mit UmstellungFähigkeitssprung mit UmstellungBeschleunigte EinführungBeschleunigte EinführungSchrittweise EinführungSchrittweise Einführung Beobachtung / Simulation

Index 100 = geschätztes beziehungsweise beobachtetes Ausgangsniveau am Prognosestichtag. Absolute Zukunftszahlen werden nicht behauptet, weil BA und QuBe je nach Beruf unterschiedliche Abgrenzungen haben.

Prüftabelle je Prognosejahr. Der Korridor ist keine statistische Unsicherheit.
SzenarioJahrReferenzbedarf
Index
KI-Zeitersparniszusätzliche Nachfrageneue AufgabenPersonalbedarf
Index
Schrittweise Einführung2027100,00,00 %0,00 %0,00 %100,0
Schrittweise Einführung2028100,00,00 %0,00 %0,00 %100,0
Schrittweise Einführung2029100,00,00 %0,00 %0,00 %100,0
Schrittweise Einführung2030100,00,00 %0,00 %0,00 %100,0
Schrittweise Einführung2031100,00,00 %0,00 %0,00 %100,0
Beschleunigte Einführung2027100,00,00 %0,00 %0,00 %100,0
Beschleunigte Einführung2028100,00,67 %1,01 %0,50 %101,1
Beschleunigte Einführung2029100,01,98 %2,02 %1,01 %101,8
Beschleunigte Einführung2030100,03,50 %3,05 %1,51 %102,4
Beschleunigte Einführung2031100,04,52 %4,08 %2,02 %103,3
Fähigkeitssprung mit Umstellung2027100,00,00 %0,00 %0,00 %100,0
Fähigkeitssprung mit Umstellung2028100,00,96 %1,51 %1,01 %101,9
Fähigkeitssprung mit Umstellung2029100,02,98 %3,05 %2,02 %103,2
Fähigkeitssprung mit Umstellung2030100,05,18 %4,60 %3,05 %104,4
Fähigkeitssprung mit Umstellung2031100,06,43 %6,18 %4,08 %106,2

Hinweis zur Prüftabelle: 0,00 % bedeutet hier eine ausdrücklich gesetzte neutrale Szenarioannahme, keine gemessene Nullwirkung. Fehlende Werte werden nicht als null eingesetzt; die übrigen Werte sind modellierte Größen und keine beobachteten Stellenveränderungen. Der letzte belegte Automatisierungsindex kalibriert – sofern vorhanden – nur die technische Reichweite des Tätigkeitsproxys.

Warum unterscheiden sich die Pfade?

Schrittweise Einführung: Im Jahr 2031 werden 0,00 % KI-bedingte Netto-Zeitersparnis, 0,00 % zusätzliche Nachfrage und 0,00 % neue Aufgaben modelliert. Daraus ergibt sich ein Personalbedarfsindex von 100,0.

Beschleunigte Einführung: Im Jahr 2031 werden 4,52 % KI-bedingte Netto-Zeitersparnis, 4,08 % zusätzliche Nachfrage und 2,02 % neue Aufgaben modelliert. Daraus ergibt sich ein Personalbedarfsindex von 103,3.

Fähigkeitssprung mit Umstellung: Im Jahr 2031 werden 6,43 % KI-bedingte Netto-Zeitersparnis, 6,18 % zusätzliche Nachfrage und 4,08 % neue Aufgaben modelliert. Daraus ergibt sich ein Personalbedarfsindex von 106,2.

Beim Fähigkeitssprung können zusätzliche Nachfrage und neue Aufgaben die eingesparte Arbeitszeit übersteigen. Das ist hier eine Folge der ausdrücklich gesetzten Szenarioparameter, kein beobachteter Beschäftigungseffekt.

Erklärende Einflussfaktoren

Wirtschaftliche Entwicklung und technische Veränderung können den Personalbedarf beeinflussen. Sie werden hier getrennt vom Hauptchart gezeigt. Das gesamtwirtschaftliche BIP wird nicht mit einer unbelegten berufsspezifischen Elastizität in den Bedarf umgerechnet.

Gesamtwirtschaftlicher Kontext, nicht berufsspezifische Nachfrage
MerkmalDatenartJahrWert
bip_real_indexbeobachtung2021101,69 Index 2020=100
bip_real_indexbeobachtung2022105,77 Index 2020=100
bip_real_indexbeobachtung2023105,74 Index 2020=100
bip_real_indexbeobachtung2024104,57 Index 2020=100
bip_real_indexbeobachtung2025104,65 Index 2020=100
bip_real_indexbeobachtung2026105,24 Index 2020=100
bip_real_wachstumprojektion20261,30 % Veränderung gegenüber Vorjahr
bip_real_wachstumprojektion20271,10 % Veränderung gegenüber Vorjahr
bip_real_wachstumprojektion20280,40 % Veränderung gegenüber Vorjahr

Das BIP beschreibt die Gesamtwirtschaft. Ohne berufsspezifische Branchengewichte und Elastizität wird daraus keine zusätzliche Personalwirkung berechnet. QuBe wird nicht nachträglich um das allgemeine BIP korrigiert.

KI und Tätigkeitswandel

Technische Fähigkeiten, betriebliche Einführung, Netto-Zeitersparnis und tatsächlicher Personalbedarf sind verschiedene Größen. Ein technisches Potenzial wird deshalb nicht als Stellenabbau übersetzt.

Substituierbarkeitspotenzial 2022: 100,0 ProzentTechnisches Potenzial zur Automatisierung von Tätigkeiten. Keine Wahrscheinlichkeit für Arbeitsplatzverlust.Separat belegte Datenjahre dieser Zuordnung: 2016, 2019, 2022.

Das Substituierbarkeitspotenzial misst technische Automatisierbarkeit von Tätigkeiten. Es ist keine Prognose für Stellenabbau oder das Verschwinden eines Berufs.

Einheit: Anteil technisch automatisierbarer Kerntätigkeiten in %.

0 % 20 % 40 % 60 % 80 % 100 % 100 % 2016 2019 2022
Beobachtetes Substituierbarkeitspotenzial je Stützjahr
JahrAnteil technisch automatisierbarer Kerntätigkeiten in %Hinweis
201667 %beobachtet
201967 %beobachtet
2022100 %letzter Datenpunkt

Datenstand Technikstand 2022, abgerufen am 01.11.2026. Aus dieser kurzen Reihe wird keine Richtung in die Zukunft fortgeschrieben.

Die technische Kennzahl misst weder tatsächliche Einführung noch eingesparte Arbeitszeit oder Beschäftigungseffekt. Im Szenariopfad wird der letzte belegte Wert ausschließlich zur Kalibrierung der technischen Reichweite verwendet, niemals als Arbeitszeitanteil oder Stellenabbauquote.

KI-Datenzuordnung

Job-Futuromat: Automatisierbarkeit von Tätigkeiten: Berufscode / API-ID 58421, Ebene berufsgattung, Sicherheit mittel. Abrufdatum 01.11.2026.
Titelgleiches Job-Futuromat-Profil; die API ordnet das Profil einer KldB-Berufsgattung zu, daher keine exakte Beschäftigungsprognose. API: https://job-futuromat.iab.de/api/job/58421/potential

Annahmen und Quellen

Modellstand: 2026-11-01-v2. Modelltyp: Sensitivitätsanalyse mit illustrativen Annahmen, keine empirisch abgesicherte Beschäftigungsprognose.

Die fünf Jahreswerte sind eine deterministische Sensitivitätsanalyse. Technische Fähigkeiten, Einführung, Netto-Zeitersparnis, Nachfrageantwort, neue Aufgaben, Wirtschaftswirkung und Arbeitszeitkorrektur sind illustrativ, wenn dafür kein berufsspezifischer Beleg vorliegt. Der Korridor ist keine Wahrscheinlichkeit und kein Konfidenzintervall.

Berechnungslogik: QuBe-Jahresveränderungsraten bilden – sofern lückenlos vorhanden – den Referenztrend. Die KI-Szenarien modellieren Einführung mit einer begrenzten logistischen Kurve, optionalem Fähigkeitssprung, einer Verzögerung von 1 Jahr und getrennten Größen für technische Fähigkeit, Einführung, Netto-Zeitersparnis, Zusatznachfrage und Umsetzung in Personalbedarf. Fehlende Tätigkeitszeitanteile werden nicht als gemessene Anteile ausgegeben; der Tätigkeitsproxy ist gleichgewichtet und illustrativ.

Berufsabgrenzung:

    QuBe: Keine lückenlose jährliche QuBe-Referenzrate für den Fünfjahreszeitraum. Der Pfad bleibt modelliert und wird nicht mit erfundenen Raten ergänzt.

    Quellen:

    • Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen, Statistisches Bundesamt (Destatis); Abrufdatum 01.11.2026.
      Frühe Werte können revidiert werden. Gesamtwirtschaft bildet keinen einzelnen Ausbildungsberuf ab.
    • Konjunkturindikatoren, Statistisches Bundesamt (Destatis); Abrufdatum 01.11.2026.
      Frühindikator, keine längerfristige Berufsprognose.
    • Gemeinschaftsdiagnose, Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose; Abrufdatum 01.11.2026.
      Szenario unter Annahmen, keine amtliche Statistik.
    • Germany Economic Snapshot, OECD; Abrufdatum 01.11.2026.
      Internationale Modellannahmen. Nicht mit deutscher Berufsprognose gleichsetzen.
    • Jahres- und Frühjahrsgutachten, Sachverständigenrat Wirtschaft; Abrufdatum 01.11.2026.
      Prognose und Bewertung, keine Messung. Prognosedatum und Annahmen beachten.
    • Country Report Germany, Europäische Kommission; Abrufdatum 01.11.2026.
      EU-Vergleich und Analyse, keine berufsspezifische Prognose.
    • Monatsberichte, Deutsche Bundesbank; Abrufdatum 01.11.2026.
      Analyse und Prognoseannahmen sind von amtlichen Messungen zu trennen.

    Die Darstellung unterstützt die Orientierung zu möglichen Veränderungen. Sie ist keine individuelle Berufsberatung und keine sichere Beschäftigungsprognose.

    Du machst diese Ausbildung? Hier siehst du, welche Themen dich erwarten. Was peritio dir beim Lernen bringt, steht auf der Seite für Lernende.

    Kursplan

    Der Rahmenplan und die Kurse dazu

    Links stehen die Positionen des Ausbildungsrahmenplans mit dem Zeitraum, den die Verordnung nennt. Wo peritio dazu einen Kurs hat, ist er verlinkt – mit Einführung, Training und Lernkontrolle. Die übrigen sind in Arbeit.

    • berufsprofilgebend
    • integrativ – über die ganze Ausbildung
    1. 1. bis 18. Monat 1. bis 2. Ausbildungsjahr

      • A02 Manuelles und digitales Erstellen von Werkstück- und Werkzeugzeichnungenin Arbeit 6 Wochen
      • A03 Planen von Herstellungsprozessen und Arbeitsabläufen unter Berücksichtigung betrieblicher Qualitätssicherungin Arbeit 4 Wochen
      • A04 Anfertigen von Mustern, Modellen und Formen gemäß Kundenanforderungenin Arbeit 6 Wochen
      • A05 Bearbeiten von Werkstücken durch abtragende, umformende und oberflächenverändernde Verfahrenin Arbeit 26 Wochen
      • A06 Verbinden von metallischen und nichtmetallischen Werkstücken mittels formschlüssiger und stoffschlüssiger Fügetechnikenin Arbeit 10 Wochen
      • A07 Bearbeiten, Beschichten und Versiegeln von Oberflächenin Arbeit 14 Wochen
      • A08 Messen und Prüfen von Werkstücken und Werkzeugen sowie Übergeben an Kundenin Arbeit 6 Wochen
      • A09 Handhaben von Betriebsmitteln und Gefahrstoffen sowie Instandhalten von Werkzeugen, Maschinen und Anlagenin Arbeit 6 Wochen
    2. 19. bis 24. Monat 2. Ausbildungsjahr

      • A01 Entwerfen von Werkstücken gemäß Kundenanforderungen unter Berücksichtigung von Gestaltungsgrundsätzenin Arbeit 4 Wochen
      • A02 Manuelles und digitales Erstellen von Werkstück- und Werkzeugzeichnungenin Arbeit 7 Wochen
      • A03 Planen von Herstellungsprozessen und Arbeitsabläufen unter Berücksichtigung betrieblicher Qualitätssicherungin Arbeit 5 Wochen
      • A04 Anfertigen von Mustern, Modellen und Formen gemäß Kundenanforderungenin Arbeit 10 Wochen
    3. 25. bis 36. Monat 3. Ausbildungsjahr

      • B01 Planen der Herstellung von Gussteilen sowie Bearbeiten von Gussteilen und deren Oberflächenin Arbeit 10 Wochen
      • B02 Herstellen und Bearbeiten von Formteilen und Hohlkörpernin Arbeit 28 Wochen
      • B03 Planen, Vorbereiten und Herstellen von Bauelementen zur Elektrifizierungin Arbeit 6 Wochen
      • B04 Herstellen von Spezialwerkzeugenin Arbeit 8 Wochen
      • C01 Herstellen von rotationssymmetrischen Hohlkörpernin Arbeit 34 Wochen
      • C02 Herstellen von Drückfuttern und Drückwerkzeugenin Arbeit 18 Wochen
      • D01 Anfertigen von künstlerischen Entwürfen und Modellenin Arbeit 8 Wochen
      • D02 Gestaltendes Bearbeiten und Ziselieren von ein- und mehrteiligen Abgüssenin Arbeit 20 Wochen
      • D03 Herstellen von Hohlkörpern und Reliefsin Arbeit 8 Wochen
      • D04 Herstellen von Ziselier- und Treibwerkzeugenin Arbeit 16 Wochen

    Über die ganze Ausbildung die Verordnung nennt dafür keinen eigenen Zeitraum

    • E01 Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrechtin Arbeit
    • E02 Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebesin Arbeit
    • E03 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeitin Arbeit
    • E04 Umweltschutzin Arbeit

    Die Einteilung stammt aus dem Ausbildungsrahmenplan der Verordnung und übernimmt deren Zeiträume – auch dort, wo sie gröber sind als ein Halbjahr. Nennt die Verordnung eine Position in mehreren Zeiträumen, steht sie mehrfach: erst zum Vermitteln, später zum Vertiefen. Wann eine Einrichtung den zugehörigen Kurs einsetzt, entscheidet sie selbst.

    Woher diese Liste stammt

    Ausbildungsrahmenplan für Metallbildner/-in. Hinterlegte Quelle: Fundstelle: BGBl. I 2016,1340 - 1348

    Noch ohne Kurs

    Diese Positionen der Verordnung sind noch nicht als Kurs angelegt:

    • A01 Entwerfen von Werkstücken gemäß Kundenanforderungen unter Berücksichtigung von Gestaltungsgrundsätzen
    • A02 Manuelles und digitales Erstellen von Werkstück- und Werkzeugzeichnungen
    • A03 Planen von Herstellungsprozessen und Arbeitsabläufen unter Berücksichtigung betrieblicher Qualitätssicherung
    • A04 Anfertigen von Mustern, Modellen und Formen gemäß Kundenanforderungen
    • A05 Bearbeiten von Werkstücken durch abtragende, umformende und oberflächenverändernde Verfahren
    • A06 Verbinden von metallischen und nichtmetallischen Werkstücken mittels formschlüssiger und stoffschlüssiger Fügetechniken
    • A07 Bearbeiten, Beschichten und Versiegeln von Oberflächen
    • A08 Messen und Prüfen von Werkstücken und Werkzeugen sowie Übergeben an Kunden
    • A09 Handhaben von Betriebsmitteln und Gefahrstoffen sowie Instandhalten von Werkzeugen, Maschinen und Anlagen
    • B01 Planen der Herstellung von Gussteilen sowie Bearbeiten von Gussteilen und deren Oberflächen
    • B02 Herstellen und Bearbeiten von Formteilen und Hohlkörpern
    • B03 Planen, Vorbereiten und Herstellen von Bauelementen zur Elektrifizierung
    • B04 Herstellen von Spezialwerkzeugen
    • C01 Herstellen von rotationssymmetrischen Hohlkörpern
    • C02 Herstellen von Drückfuttern und Drückwerkzeugen
    • D01 Anfertigen von künstlerischen Entwürfen und Modellen
    • D02 Gestaltendes Bearbeiten und Ziselieren von ein- und mehrteiligen Abgüssen
    • D03 Herstellen von Hohlkörpern und Reliefs
    • D04 Herstellen von Ziselier- und Treibwerkzeugen
    • E01 Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
    • E02 Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
    • E03 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
    • E04 Umweltschutz

    Für Ihre Klasse

    So arbeitet eine Klasse damit

    Jahrgang anlegen

    Beruf und Beginn wählen, Personen aufnehmen. Sobald es zu diesem Beruf Kurse gibt, bekommt die Klasse sie in einem Zug.

    Im richtigen Halbjahr

    Jeder Kurs geht auf, sobald die Klasse sein Halbjahr erreicht. Niemand sucht sich durch Themen, die noch nicht dran sind.

    Lernstand je Position

    Für jede Position ist sichtbar, wer sie gelernt, geübt und bestanden hat – und wer Begleitung braucht. Mehr unter Auswertung.

    Für alle, die mehr brauchen

    Einfache Sprache als zweite Fassung derselben Aufgaben, Vorlesen, Hinführungen zu jeder Aufgabe und Zahlen zum Zeitbedarf für ein Gespräch über einen Nachteilsausgleich – derselbe Maßstab, ein passender Weg dorthin. Mehr Zeit stellt peritio dabei nicht von selbst ein. Mehr unter Grundsätze.

    Häufige Fragen zu diesem Beruf

    Ersetzt das die Berufsschule?

    Nein. Die Kurse folgen dem Ausbildungsrahmenplan des Betriebs, nicht dem Lehrplan der Berufsschule. Sie ergänzen den Unterricht und machen sichtbar, was sitzt.

    Wann sind die fehlenden Kurse fertig?

    Jede Position steht mit ihrem geplanten Halbjahr im Kursplan. Feste Termine nennen wir nicht; wenn Ihr Jahrgang eine Position zu einem bestimmten Zeitpunkt braucht, sagen Sie es uns.

    Können wir den Kursplan anpassen?

    Ja. Welche Kurse eine Klasse bekommt und ab wann, lässt sich je Klasse ändern; mit dem Zusatzpaket „Eigene Kurse“ ergänzen Sie eigene Inhalte.