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peritio

Für Bildungsträger, Berufsschulen und Betriebe

Jedes Thema der Ausbildung gelernt, geübt und geprüft — und sichtbar, wer Hilfe braucht.

peritio begleitet die Ausbildung entlang des Rahmenplans, zeigt Lücken im laufenden Halbjahr und nimmt der Verwaltung die Routine ab. Gebaut für die Wirklichkeit einer Einrichtung: Fachbereiche, Klassen, Jahrgänge.

Im Detail

Zugeschnitten auf den Betrieb einer Einrichtung

Nicht für Einzelkämpfer gebaut: Die Ordnung folgt der Wirklichkeit eines Ausbildungsbetriebs.

Klassen und Jahrgänge

Konten werden in der Verwaltung angelegt und in Klassen zusammengefasst. Die Zugehörigkeit hat einen Zeitraum: Wer wechselt oder wiederholt, behält seine Geschichte, und alte Ergebnisse wandern nicht in den neuen Jahrgang.

Kurse an die Klasse

Ein Kurs wird der Klasse einmal zugewiesen und steht allen offen, die gerade darin sind. Einzelne Freigaben bleiben daneben möglich. Kurse lassen sich zeitlich an den Ausbildungsverlauf koppeln.

Fortschritt und Diagnose

Wie weit steht die Klasse, und wer hat noch nicht angefangen? Gezeigt werden Mitte und Spanne statt eines Mittelwerts — und niemals eine Rangliste.

Aufgaben, die sich selbst prüfen

Die Verwaltung sieht, welche Aufgabe zu leicht ist, welche nicht trennt und bei welcher die Stärkeren häufiger scheitern als die Schwächeren — fast immer ein Fehler in der Aufgabe, nicht im Stoff.

Kursbefunde

Für jeden Kurs: Wo wird die Einführung übersprungen, wo brechen viele ab, wo liegt die Lernkontrolle deutlich unter der Grenze? Mit dem Hinweis, erst die Einführung zu prüfen, bevor die Grenze sinkt.

Eigene Kurse

Kursleitungen bauen eigene Kurse mit dreizehn Aufgabentypen, Einführungen, Material und einer Fassung in einfacher Sprache.

Ausbildungsbegleitend

Der Rahmenplan als Kursplan

Für Ausbildungsberufe gibt es je Position des Ausbildungsrahmenplans einen Kurs, zugeordnet zu einem Ausbildungshalbjahr. Eine Klasse bekommt die Kurse ihres Halbjahres automatisch frei. So ist am Ende jedes Halbjahres belegt, dass alle Themen eingeführt, geübt und in der Lernkontrolle geprüft wurden — und wo jemand noch Unterstützung braucht.

  1. 1. Halbjahr 1. Ausbildungsjahr

  2. 2. Halbjahr 1. Ausbildungsjahr

  3. 3. Halbjahr 2. Ausbildungsjahr

  4. 4. Halbjahr 2. Ausbildungsjahr

  5. 5. Halbjahr 3. Ausbildungsjahr

    • A06 - IT-Sicherheit und Datenschutz umsetzenin Arbeit
    • A07 - Leistung erbringen und Auftrag abschliessenin Arbeit
    • A09 - Speicherlösungen in Betrieb nehmenin Arbeit
    • B01 - Kundenspezifische Anwendungen konzipieren und umsetzenin Arbeit
    • C01 - IT-Systeme konzipieren und realisierenin Arbeit
    • C02 - Netzwerke installieren und konfigurierenin Arbeit
  6. 6. Halbjahr 3. Ausbildungsjahr

    • B02 - Qualität von Softwareanwendungen sichernin Arbeit
    • C03 - IT-Systeme administrierenin Arbeit

9 von 22 geplanten Kursen sind verfügbar. Die Zuordnung zu Halbjahren ist eine didaktische Setzung entlang des Rahmenplans und lässt sich anpassen.

Schnellanlage

Ein neuer Jahrgang in einem Zug

Zum Ausbildungsstart muss nicht jede Person einzeln angelegt und jeder Kurs einzeln zugewiesen werden. Auf einer Seite entstehen die Klasse, ihr Kurspaket nach Rahmenplan und die Konten der Auszubildenden — gespeichert ganz oder gar nicht.

  1. Beruf und Beginn wählen

    Fachbereich, Ausbildungsberuf, Jahrgang und Ausbildungsbeginn. Der Beruf bringt sein Kurspaket mit — derzeit Fachinformatik Anwendungsentwicklung (Abschnitte A, B, F) und Systemintegration (A, C, F). Der Name der Klasse ergibt sich von selbst, etwa „2026 SI“.

  2. Personen auswählen

    Bestehende Konten werden angehakt; die Suche filtert nach Namen, „nur ohne Klasse“ zeigt, wer noch nirgends zugeordnet ist.

  3. Neue Auszubildende per CSV

    Wer noch kein Konto hat, kommt als Liste dazu — direkt aus Excel oder LibreOffice. Eine Vorschau zeigt vor dem Speichern, welche Zeile in Ordnung ist und wo etwas fehlt.

  4. Anlegen und Zugänge ausgeben

    Klasse, Kurse und Mitgliedschaften stehen. Für neue Konten erscheint eine druckbare Liste mit Startpasswörtern — nur dieses eine Mal, gespeichert wird allein ein Hash.

Beispiel. Sechs Spalten in fester Reihenfolge; Semikolon, Komma oder Tabulator; eine Kopfzeile wird erkannt. Geburtsjahr und -ort ordnen Zertifikate eindeutig zu.

Was dabei sicher bleibt

  • Ganz oder gar nicht: Enthält eine Zeile einen Fehler, wird nichts angelegt — kein halber Jahrgang.
  • Keine Doppelkonten: Gehören Username und E-Mail schon zu einem Konto, wird es übernommen und nur um fehlende Angaben ergänzt.
  • Kein Raten: Passt nur Username oder nur E-Mail zu einem Konto, stoppt der Import mit Hinweis.
  • Freigabe nach Plan: Jeder Kurs öffnet zu seinem Halbjahr, gerechnet ab Ausbildungsbeginn.
  • Nachsteuern jederzeit: Einzelne Personen und Kurse lassen sich danach auf der Klassenseite ändern.

Rollen und Rechte

Jede Person sieht, was sie braucht — und nicht mehr

Jedes Konto hat genau eine Rolle. Ausbilderinnen und Ausbilder arbeiten in ihrem eigenen Bereich: den Fachbereichen, in denen sie tätig sind, und den Kursen, die sie leiten. Lernende anderer Bereiche bleiben für sie unsichtbar.

Admin

Verantwortet die ganze Plattform: Kurse anlegen und Kursleitungen vergeben, Fachbereiche, alle Konten und Rollen, sämtliche Auswertungen.

Ausbilder/-in

Führt Klassen und Auszubildende im eigenen Fachbereich, wertet deren Lernstand aus und pflegt die Kurse, deren Leitung er oder sie ist.

Lernend

Arbeitet in den Kursen, die über die Klasse oder persönlich freigegeben sind, und sieht den eigenen Lernstand. Keine Verwaltung.

Was Admin und Ausbilder/-in in der Verwaltung dürfen
BereichAdminAusbilder/-in
Klassen und Jahrgängealleim eigenen Fachbereich anlegen — auch per Schnellanlage —, Personen aufnehmen, Kurse zuweisen
Kontenalle, mit RollenLernende im eigenen Bereich anlegen, bearbeiten, Passwort neu setzen; keine Rollen vergeben
Lernstand, Klassenstand, Diagnosealleeigene Klassen und Personen — die Diagnose immer für eine Klasse
Kurse und InhaltealleKurse der eigenen Klassen ansehen, selbst geleitete Kurse bearbeiten
Kurs anlegen, löschen, Kursleitung setzenjanein
Fachbereiche, Themen, ThemengruppenjaFachbereiche nur ansehen

Geschützt wird jeder Aufruf, nicht das Menü

Das Menü zeigt jeder Rolle nur, was sie darf — das ist Bequemlichkeit. Der Schutz sitzt dahinter: Wer eine Adresse von Hand eingibt, bekommt außerhalb seines Bereichs keinen Zugriff. Auch jede Angabe im Formular wird geprüft, bis hin zur CSV-Zeile.

Neues ist erst einmal zu

Kommt ein Verwaltungsbereich hinzu, bleibt er für Ausbilder gesperrt, bis er ausdrücklich freigegeben wird. Eine vergessene Freigabe verschließt etwas — sie öffnet nichts.

Ansehen ist nicht bearbeiten

Kurse, die jemand anderes leitet, lassen sich nachvollziehen, aber nicht ändern: Oben steht „Nur Ansicht“, gespeichert wird nichts.

Niemand sperrt sich aus

Mindestens ein Admin bleibt immer bestehen, und die eigene Admin-Rolle lässt sich nicht selbst entziehen.

Auswertung mit Augenmaß

Lernstand ist nicht Kompetenz

Die Plattform zeigt Lernstände stärkenorientiert und ohne Gesamtnote. Fehlende Daten erscheinen als fehlend, nicht als Null. Und sie sagt dazu, was sie nicht sieht: Zusammenarbeit, Sorgfalt und Verantwortung gehören ins Gespräch und in die Praxis.

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