Häufige Fragen
Was Einrichtungen vorher wissen wollen
Datenschutz, Kosten, Anbindung, Einrichtung: die Fragen, die vor einer Entscheidung fast immer kommen – mit kurzen Antworten und dem Verweis, wo es ausführlicher steht.
Datenschutz und Sicherheit
Wo werden die Daten gespeichert?
In einem Rechenzentrum in Deutschland. Die Plattform zeigt keine Werbung und setzt keine Analyse- oder Tracking-Dienste ein.
Gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag?
Ja. Einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO schließen wir mit jeder Einrichtung auf Anfrage.
Wie sind die Zugänge geschützt?
Passwörter liegen nur als Hash in der Datenbank. Jedes Konto kann zusätzlich eine Zwei-Faktor-Anmeldung einschalten: ein sechsstelliger Code aus einer Authenticator-App, dazu acht Ersatzcodes für den Fall, dass das Handy fehlt. Für Zugänge zur Verwaltung — Ausbildende und Admins — ist der Schutz ab dem 20. November 2026 vorgesehen. An Schulungsrechnern ersetzt die Anmeldung per QR-Code das Tippen des Passworts.
Wer sieht die Daten einer lernenden Person?
Die Person selbst sieht ihren eigenen Lernstand. Ausbilderinnen und Ausbilder sehen die Personen ihrer Fachbereiche, Admins die ganze Einrichtung. Jede Person gehört zu genau einer Einrichtung, und nur diese sieht ihren Lernstand – auch nicht über die Schnittstelle eine andere. Wechselt eine Person die Einrichtung, nimmt sie Ergebnisse und Zertifikate mit; das geschieht nur mit ihrer Zustimmung, und die bisherige Einrichtung sieht sie danach nicht mehr. Ein Feld für Noten oder Beurteilungen gibt es bewusst nicht; Lehrkräfte halten im Förderverlauf fest, was sie mit einer Person besprochen, vereinbart oder angeboten haben. Mehr dazu unter Für Einrichtungen und Auswertung.
Können wir unsere Daten herausholen?
Ja, über die Schnittstelle, die das Zusatzmodul API-Zugang freischaltet: Konten, Klassen, Lernstand und Zertifikate lassen sich vollständig abrufen, Zertifikate auch als PDF. In der Verwaltung lassen sich die Zertifikate einer Person unter „Personen“ in ihrem Profil im Reiter „Lernen“ als PDF laden. Einen Gesamtexport per Knopfdruck gibt es derzeit nicht.
Einführung und Betrieb
Müssen wir etwas installieren?
Nein. Die Plattform läuft im Browser; Lernende und Lehrkräfte melden sich mit ihrem Konto an.
Wie aufwendig ist der Start?
Ein neuer Jahrgang wird in einem Zug angelegt: Beruf und Beginn wählen, Personen auswählen oder als CSV-Datei hochladen, Zugänge ausgeben. Die Kurse folgen dem Rahmenplan und werden der Klasse zugewiesen. Wer schon ein Konto bei peritio hat, wird aufgenommen statt neu angelegt: Die Person zeigt ein Zeichen auf ihrem Handy, Sie scannen es, sie stimmt zu. Wie das im Einzelnen aussieht, steht unter Für Einrichtungen.
Können wir eigene Kurse anlegen?
Ja, mit dem Zusatzpaket „Eigene Kurse“. Eigene Kurse gehören nur Ihrer Einrichtung und werden mit denselben Werkzeugen gepflegt und ausgewertet wie die Kurse der Plattform.
Lässt sich peritio an unser Verwaltungssystem anbinden?
Ja, mit dem Zusatzmodul API-Zugang: über eine Schnittstelle (API) mit eigenen Schlüsseln und fein abgestuften Rechten. Konten und Klassen lassen sich übernehmen, Personen über die Kennung Ihres Systems finden, und Lehrkräfte können Lernstand und Empfehlungen direkt dort sehen, wo sie ohnehin arbeiten. Die Doku mit Playground steht unter api.peritio.de/doku.
Kosten
Was kostet peritio?
Die Kosten setzen sich aus einem Grundpaket nach Größe der Einrichtung und einem Betrag je lernender Person zusammen. Dazu kommen Zusatzpakete, die Sie einzeln buchen – etwa eigene Kurse, das eigene Erscheinungsbild, die Schnittstelle oder erweiterter Support. Abgerechnet wird tagesgenau. Was das für Ihre Einrichtung bedeutet, rechnet der Preisrechner sofort aus.
Lernen und Prüfen
Ist die Plattform barrierefrei?
Die öffentlichen Seiten erfüllen nach unserer Prüfung WCAG 2.1 AA. Für Lernende gibt es einfache Sprache, Vorlesen, Aufgabenformen, die statt Ziehen und Ablegen auch per Tastatur gehen, größere Schrift, eine ruhige Darstellung ohne Bewegung und abschaltbare Töne. Wer den Stoff kann, aber die Uhr nicht schafft, sieht das als Zahl – eine sachliche Grundlage für einen Nachteilsausgleich. Was geprüft ist und was noch nicht, steht in der Erklärung zur Barrierefreiheit.
Wie echt ist ein Zertifikat?
Jedes Zertifikat trägt eine Kennung. Unter Zertifikat prüfen kann jeder – etwa ein Betrieb bei einer Bewerbung – die Echtheit öffentlich prüfen.
Kann man die Prüfungen einfach abfotografieren?
Verhindern lässt sich das in einem Browser nicht. Im Examen wird die Prüfung aber unscharf, sobald das Fenster den Fokus verliert, der Tab wechselt oder die Drucktaste gedrückt wird. Das ist eine Hürde. Festgehalten wird nur die Art einer Auffälligkeit, etwa eine Antwort, die schneller kam, als sich die Frage lesen lässt – nie ein Inhalt, ein Bildschirmbild oder ein Tastenanschlag. Erst wenn sich solche Zeichen in einem Durchgang häufen, erfährt die Kursleitung davon, als Beobachtung und nicht als Vorwurf. Ob während einer Frage das Fenster gewechselt wurde, wird zwar je Frage vermerkt, fließt aber in keine Auswertung ein. Bildschirmtastatur und Spracheingabe erzeugen dieselben Zeichen wie eingefügter Text; wer in peritio Bedienhilfen eingestellt hat, wird bei den Eingaben deshalb nicht mitgezählt. Weil der Aufgabenvorrat deutlich größer ist als die einzelne Prüfung und zuerst unbekannte Aufgaben kommen, hilft Auswendiglernen ohnehin wenig.
Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns – oder probieren Sie einen Kurs aus, ohne Anmeldung.
peritio