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Ausbildungsberuf · im Aufbau

Kunststoff- und Kautschuktechnologe/-in

Die Tätigkeit im Ausbildungsberuf Kunststoff- und Kautschuktechnologe/-in umfasst insbesondere Unterscheiden, Zuordnen und Handhaben von polymeren Werkstoffen sowie von Zuschlag- und Hilfsstoffen sowie Herstellen von Bauteilen und Baugruppen.

Typische Tätigkeiten

  • Unterscheiden, Zuordnen und Handhaben von polymeren Werkstoffen sowie von Zuschlag- und Hilfsstoffen
  • Herstellen von Bauteilen und Baugruppen
  • Messen, Steuern, Regeln
  • Sicherstellen der Betriebsfähigkeit von technischen Systemen zur Be- und Verarbeitung von polymeren Werkstoffen
  • Warten und Instandhalten von Betriebsmitteln

Im Arbeitsalltag zum Beispiel

  • Polymere aus fossilen und nachwachsenden Rohstoffquellen kennen und nach ihren Werkstoff- und Umwelteigenschaften unterscheiden
  • Zusammenhang zwischen molekularem Aufbau von Polymeren und ihren Werkstoffeigenschaften darstellen
  • Polymere ihren Anwendungsbereichen zuordnen
  • Duroplaste, Thermoplaste und Elastomere durch systematische Prüfungen unterscheiden sowie Verarbeitungsverfahren und Einsatzgebieten zuordnen
  • Polymere, Zuschlag- und Hilfsstoffe nach Verwendungszweck auswählen und einsetzen
  • Anforderungen einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft in Bezug auf die Herstellung, den Einsatz, die Wiederverwendung, die Wiederverwertung und die Entsorgung von polymeren Werkstoffen kenne…
  • Verfahren der Wiederverwertung polymerer Werkstoffe unterscheiden und diese in Abhängigkeit von Art und Einsatzzweck polymerer Werkstoffe betriebsspezifisch anwenden

Die konkrete Ausprägung hängt von Fachrichtung, Betrieb und Einsatzgebiet ab. Dabei werden Werkzeuge, Maschinen oder technische Anlagen vorbereitet, bedient und kontrolliert. Arbeitsaufträge und Ergebnisse werden häufig mit digitalen Systemen, Fachsoftware oder technischen Unterlagen bearbeitet und dokumentiert. Gearbeitet wird überwiegend in Werkstätten, Produktionsräumen oder spezialisierten Betriebsbereichen. Sorgfalt, Arbeitssicherheit, Qualität und ein verantwortungsvoller Umgang mit Material und Zeit sind dabei durchgehend wichtig.

3 Jahre6 Halbjahre
46Positionen des Rahmenplans
0davon als Kurs verfügbar
46in Arbeit

Beobachtung, Modellpfad und Szenarien

Beruf im Wandel: Beschäftigung und Zukunftsszenarien

Der Hauptchart trennt tatsächlich beobachtete Beschäftigung, ein mögliches aktuelles Ausgangsniveau und modellierte Pfade für die kommenden fünf Jahre. Beschleunigter technischer Fortschritt wird als Szenarioannahme behandelt, nicht als sichere Vorhersage.

Modellbasierte Fünfjahresprognose mit hoher Unsicherheit – auf Basis dokumentierter und illustrativer Annahmen; kein statistischer Erwartungswert.

Prognosestichtag2026
Prognosejahre2027–2031
Letzter tatsächlicher Datenstandnicht verfügbar
DatenbasisunzureichendBA-Reihe oder passende QuBe-Referenz ist unvollständig.
ModellunsicherheithochKeine berufsspezifischen Tätigkeitsgruppen für die KI-Wirkung verfügbar; Wirkungsparameter bleiben illustrativ.

Einordnung: Der Korridor ist die Spannweite der drei berechneten Szenarien. Er ist kein Konfidenzintervall und keine Wahrscheinlichkeit.

beobachtete Beschäftigung Schrittweise Einführung Beschleunigte Einführung Fähigkeitssprung mit Umstellung
Beschäftigung und modellierte Zukunftsszenarien Durchgezogene Linie: beobachtete Beschäftigung. Gestrichelte Linien: QuBe-Referenz und drei modellbasierte Szenarien. Index 100 entspricht dem aktuellen Ausgangsniveau. 100105110115 202620272028202920302031 Szenarienkorridor: jährliche Unter- und Obergrenze der drei Szenarien Fähigkeitssprung mit UmstellungFähigkeitssprung mit UmstellungBeschleunigte EinführungBeschleunigte EinführungSchrittweise EinführungSchrittweise Einführung Beobachtung / Simulation

Index 100 = geschätztes beziehungsweise beobachtetes Ausgangsniveau am Prognosestichtag. Absolute Zukunftszahlen werden nicht behauptet, weil BA und QuBe je nach Beruf unterschiedliche Abgrenzungen haben.

Prüftabelle je Prognosejahr. Der Korridor ist keine statistische Unsicherheit.
SzenarioJahrReferenzbedarf
Index
KI-Zeitersparniszusätzliche Nachfrageneue AufgabenPersonalbedarf
Index
Schrittweise Einführung2027100,00,00 %0,00 %0,00 %100,0
Schrittweise Einführung2028100,00,00 %0,00 %0,00 %100,0
Schrittweise Einführung2029100,00,00 %0,00 %0,00 %100,0
Schrittweise Einführung2030100,00,00 %0,00 %0,00 %100,0
Schrittweise Einführung2031100,00,00 %0,00 %0,00 %100,0
Beschleunigte Einführung2027100,00,00 %0,00 %0,00 %100,0
Beschleunigte Einführung2028100,00,00 %1,01 %0,50 %101,5
Beschleunigte Einführung2029100,00,00 %2,02 %1,01 %103,1
Beschleunigte Einführung2030100,00,00 %3,05 %1,51 %104,6
Beschleunigte Einführung2031100,00,00 %4,08 %2,02 %106,2
Fähigkeitssprung mit Umstellung2027100,00,00 %0,00 %0,00 %100,0
Fähigkeitssprung mit Umstellung2028100,00,00 %1,51 %1,01 %102,5
Fähigkeitssprung mit Umstellung2029100,00,00 %3,05 %2,02 %105,1
Fähigkeitssprung mit Umstellung2030100,00,00 %4,60 %3,05 %107,8
Fähigkeitssprung mit Umstellung2031100,00,00 %6,18 %4,08 %110,5

Hinweis zur Prüftabelle: 0,00 % bedeutet hier eine ausdrücklich gesetzte neutrale Szenarioannahme, keine gemessene Nullwirkung. Fehlende Werte werden nicht als null eingesetzt; die übrigen Werte sind modellierte Größen und keine beobachteten Stellenveränderungen. Der letzte belegte Automatisierungsindex kalibriert – sofern vorhanden – nur die technische Reichweite des Tätigkeitsproxys.

Warum unterscheiden sich die Pfade?

Schrittweise Einführung: Im Jahr 2031 werden 0,00 % KI-bedingte Netto-Zeitersparnis, 0,00 % zusätzliche Nachfrage und 0,00 % neue Aufgaben modelliert. Daraus ergibt sich ein Personalbedarfsindex von 100,0.

Beschleunigte Einführung: Im Jahr 2031 werden 0,00 % KI-bedingte Netto-Zeitersparnis, 4,08 % zusätzliche Nachfrage und 2,02 % neue Aufgaben modelliert. Daraus ergibt sich ein Personalbedarfsindex von 106,2.

Fähigkeitssprung mit Umstellung: Im Jahr 2031 werden 0,00 % KI-bedingte Netto-Zeitersparnis, 6,18 % zusätzliche Nachfrage und 4,08 % neue Aufgaben modelliert. Daraus ergibt sich ein Personalbedarfsindex von 110,5.

Beim Fähigkeitssprung können zusätzliche Nachfrage und neue Aufgaben die eingesparte Arbeitszeit übersteigen. Das ist hier eine Folge der ausdrücklich gesetzten Szenarioparameter, kein beobachteter Beschäftigungseffekt.

Erklärende Einflussfaktoren

Wirtschaftliche Entwicklung und technische Veränderung können den Personalbedarf beeinflussen. Sie werden hier getrennt vom Hauptchart gezeigt. Das gesamtwirtschaftliche BIP wird nicht mit einer unbelegten berufsspezifischen Elastizität in den Bedarf umgerechnet.

Gesamtwirtschaftlicher Kontext, nicht berufsspezifische Nachfrage
MerkmalDatenartJahrWert
bip_real_indexbeobachtung2021101,69 Index 2020=100
bip_real_indexbeobachtung2022105,77 Index 2020=100
bip_real_indexbeobachtung2023105,74 Index 2020=100
bip_real_indexbeobachtung2024104,57 Index 2020=100
bip_real_indexbeobachtung2025104,65 Index 2020=100
bip_real_indexbeobachtung2026105,24 Index 2020=100
bip_real_wachstumprojektion20261,30 % Veränderung gegenüber Vorjahr
bip_real_wachstumprojektion20271,10 % Veränderung gegenüber Vorjahr
bip_real_wachstumprojektion20280,40 % Veränderung gegenüber Vorjahr

Das BIP beschreibt die Gesamtwirtschaft. Ohne berufsspezifische Branchengewichte und Elastizität wird daraus keine zusätzliche Personalwirkung berechnet. QuBe wird nicht nachträglich um das allgemeine BIP korrigiert.

KI und Tätigkeitswandel

Technische Fähigkeiten, betriebliche Einführung, Netto-Zeitersparnis und tatsächlicher Personalbedarf sind verschiedene Größen. Ein technisches Potenzial wird deshalb nicht als Stellenabbau übersetzt.

Datenlage unzureichend: Für diesen Beruf liegt kein separat belegter Job-Futuromat-Wert vor.

Die technische Kennzahl misst weder tatsächliche Einführung noch eingesparte Arbeitszeit oder Beschäftigungseffekt. Im Szenariopfad wird der letzte belegte Wert ausschließlich zur Kalibrierung der technischen Reichweite verwendet, niemals als Arbeitszeitanteil oder Stellenabbauquote.

Annahmen und Quellen

Modellstand: 2026-11-01-v2. Modelltyp: Sensitivitätsanalyse mit illustrativen Annahmen, keine empirisch abgesicherte Beschäftigungsprognose.

Die fünf Jahreswerte sind eine deterministische Sensitivitätsanalyse. Technische Fähigkeiten, Einführung, Netto-Zeitersparnis, Nachfrageantwort, neue Aufgaben, Wirtschaftswirkung und Arbeitszeitkorrektur sind illustrativ, wenn dafür kein berufsspezifischer Beleg vorliegt. Der Korridor ist keine Wahrscheinlichkeit und kein Konfidenzintervall.

Berechnungslogik: QuBe-Jahresveränderungsraten bilden – sofern lückenlos vorhanden – den Referenztrend. Die KI-Szenarien modellieren Einführung mit einer begrenzten logistischen Kurve, optionalem Fähigkeitssprung, einer Verzögerung von 1 Jahr und getrennten Größen für technische Fähigkeit, Einführung, Netto-Zeitersparnis, Zusatznachfrage und Umsetzung in Personalbedarf. Fehlende Tätigkeitszeitanteile werden nicht als gemessene Anteile ausgegeben; der Tätigkeitsproxy ist gleichgewichtet und illustrativ.

Berufsabgrenzung:

    QuBe: Keine lückenlose jährliche QuBe-Referenzrate für den Fünfjahreszeitraum. Der Pfad bleibt modelliert und wird nicht mit erfundenen Raten ergänzt.

    Quellen:

    • Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen, Statistisches Bundesamt (Destatis); Abrufdatum 01.11.2026.
      Frühe Werte können revidiert werden. Gesamtwirtschaft bildet keinen einzelnen Ausbildungsberuf ab.
    • Konjunkturindikatoren, Statistisches Bundesamt (Destatis); Abrufdatum 01.11.2026.
      Frühindikator, keine längerfristige Berufsprognose.
    • Gemeinschaftsdiagnose, Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose; Abrufdatum 01.11.2026.
      Szenario unter Annahmen, keine amtliche Statistik.
    • Germany Economic Snapshot, OECD; Abrufdatum 01.11.2026.
      Internationale Modellannahmen. Nicht mit deutscher Berufsprognose gleichsetzen.
    • Jahres- und Frühjahrsgutachten, Sachverständigenrat Wirtschaft; Abrufdatum 01.11.2026.
      Prognose und Bewertung, keine Messung. Prognosedatum und Annahmen beachten.
    • Country Report Germany, Europäische Kommission; Abrufdatum 01.11.2026.
      EU-Vergleich und Analyse, keine berufsspezifische Prognose.
    • Monatsberichte, Deutsche Bundesbank; Abrufdatum 01.11.2026.
      Analyse und Prognoseannahmen sind von amtlichen Messungen zu trennen.

    Die Darstellung unterstützt die Orientierung zu möglichen Veränderungen. Sie ist keine individuelle Berufsberatung und keine sichere Beschäftigungsprognose.

    Du machst diese Ausbildung? Hier siehst du, welche Themen dich erwarten. Was peritio dir beim Lernen bringt, steht auf der Seite für Lernende.

    Kursplan

    Der Rahmenplan und die Kurse dazu

    Links stehen die Positionen des Ausbildungsrahmenplans mit dem Zeitraum, den die Verordnung nennt. Wo peritio dazu einen Kurs hat, ist er verlinkt – mit Einführung, Training und Lernkontrolle. Die übrigen sind in Arbeit.

    • berufsprofilgebend
    • integrativ – über die ganze Ausbildung
    1. 1. bis 18. Monat 1. bis 2. Ausbildungsjahr

      • A01 Unterscheiden, Zuordnen und Handhaben von polymeren Werkstoffen sowie von Zuschlag- und Hilfsstoffenin Arbeit 8 Wochen
      • A02 Herstellen von Bauteilen und Baugruppenin Arbeit 16 Wochen
      • A03 Messen, Steuern, Regelnin Arbeit 8 Wochen
      • A04 Sicherstellen der Betriebsfähigkeit von technischen Systemen zur Be- und Verarbeitung von polymeren Werkstoffenin Arbeit 6 Wochen
      • A05 Warten und Instandhalten von Betriebsmittelnin Arbeit 4 Wochen
      • A06 Fertigungsplanung und -steuerungin Arbeit 8 Wochen
      • I05 Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmenin Arbeit 4 Wochen
      • I06 Betriebliche und technische Kommunikationin Arbeit 10 Wochen
      • I07 Planen und Organisieren der Arbeit, Bewerten der Arbeitsergebnissein Arbeit 6 Wochen
    2. 19. bis 36. Monat 2. bis 3. Ausbildungsjahr

      • A04 Sicherstellen der Betriebsfähigkeit von technischen Systemen zur Be- und Verarbeitung von polymeren Werkstoffenin Arbeit 4 Wochen
      • A06 Fertigungsplanung und -steuerungin Arbeit 8 Wochen
      • B01 Anwenden von Verfahrenstechniken zur Herstellung von Formteilenin Arbeit 24 Wochen
      • B02 Anwenden verfahrensspezifischer Steuerungs- und Automatisierungstechnikin Arbeit 12 Wochen
      • B03 Aufbereiten polymerer Werkstoffe zur Herstellung von Formteilenin Arbeit 6 Wochen
      • B04 Handhaben von Betriebsmitteln zur Herstellung von Formteilenin Arbeit 6 Wochen
      • B05 Be- und Nachbearbeiten von Formteilenin Arbeit 4 Wochen
      • C01 Anwenden von Verfahrenstechniken zur Herstellung von Halbzeugenin Arbeit 24 Wochen
      • C02 Anwenden verfahrensspezifischer Steuerungs- und Automatisierungstechnikin Arbeit 10 Wochen
      • C03 Aufbereiten polymerer Werkstoffe zur Herstellung von Halbzeugenin Arbeit 8 Wochen
      • C04 Handhaben von Betriebsmitteln zur Herstellung von Halbzeugenin Arbeit 6 Wochen
      • C05 Be- und Nachbearbeiten von Halbzeugenin Arbeit 4 Wochen
      • D01 Anwenden von Verfahrenstechniken zur Herstellung von Mehrschichtkautschukteilenin Arbeit 22 Wochen
      • D02 Anwenden verfahrensspezifischer Steuerungs- und Automatisierungstechnikin Arbeit 10 Wochen
      • D03 Aufbereiten polymerer Werkstoffe und Festigkeitsträgern zur Herstellung von Mehrschichtkautschukteilenin Arbeit 8 Wochen
      • D04 Handhaben von Betriebsmitteln zur Herstellung von Mehrschichtkautschukteilenin Arbeit 6 Wochen
      • D05 Be- und Nachbearbeiten von Mehrschichtkautschukteilenin Arbeit 6 Wochen
      • E01 Anwenden von Verfahrenstechniken zur Herstellung von Compounds und Masterbatchesin Arbeit 26 Wochen
      • E02 Aufbereiten polymerer Werkstoffein Arbeit 12 Wochen
      • E03 Anwenden von Prüfverfahrenin Arbeit 12 Wochen
      • E04 Durchführen von Maßnahmen zum werkstofflichen Recyclingin Arbeit 2 Wochen
      • F01 Fügen, Montieren und Demontieren von Rohrleitungssystemen, Bauteilen und Baugruppenin Arbeit 26 Wochen
      • F02 Be- und Nachbearbeiten von Rohrleitungssystemen, Bauteilen und Baugruppenin Arbeit 16 Wochen
      • F03 Erstellen und Anwenden von technischen Unterlagenin Arbeit 10 Wochen
      • G01 Anwenden von Verfahrenstechniken zur Herstellung von Faserverbundbauteilenin Arbeit 20 Wochen
      • G02 Anwenden verfahrensspezifischer Steuerungs- und Automatisierungstechnikin Arbeit 6 Wochen
      • G03 Handhaben von polymeren Werkstoffen von Fasermaterialien, Stütz- und Hilfsstoffenin Arbeit 6 Wochen
      • G04 Fügen, Montieren und Demontieren von Bauteilen und Baugruppen aus Faserverbundwerkstoffenin Arbeit 4 Wochen
      • G05 Be- und Nachbearbeiten von Bauteilen und Baugruppen aus Faserverbundwerkstoffenin Arbeit 8 Wochen
      • G06 Handhaben von Werkzeugen und Vorrichtungenin Arbeit 4 Wochen
      • G07 Anwenden von Prüfverfahrenin Arbeit 4 Wochen
      • H01 Fügen, Montieren und Demontieren von Fenster-, Tür- und Fassadenelementenin Arbeit 20 Wochen
      • H02 Anwenden verfahrensspezifischer Steuerungs- und Automatisierungstechnikin Arbeit 10 Wochen
      • H03 Be- und Nachbearbeiten von Fenster-, Tür- und Fassadenelementenin Arbeit 14 Wochen
      • H04 Anwenden von Prüfverfahrenin Arbeit 8 Wochen
      • I05 Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmenin Arbeit 6 Wochen
      • I06 Betriebliche und technische Kommunikationin Arbeit 4 Wochen
      • I07 Planen und Organisieren der Arbeit, Bewerten der Arbeitsergebnissein Arbeit 4 Wochen

    Über die ganze Ausbildung die Verordnung nennt dafür keinen eigenen Zeitraum

    • I01 Organisation des Ausbildungsbetriebes, Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrechtin Arbeit
    • I02 Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeitin Arbeit
    • I03 Umweltschutz und Nachhaltigkeitin Arbeit
    • I04 Digitalisierte Arbeitsweltin Arbeit

    Die Einteilung stammt aus dem Ausbildungsrahmenplan der Verordnung und übernimmt deren Zeiträume – auch dort, wo sie gröber sind als ein Halbjahr. Nennt die Verordnung eine Position in mehreren Zeiträumen, steht sie mehrfach: erst zum Vermitteln, später zum Vertiefen. Wann eine Einrichtung den zugehörigen Kurs einsetzt, entscheidet sie selbst.

    Woher diese Liste stammt

    Ausbildungsrahmenplan für Kunststoff- und Kautschuktechnologe/-in. Hinterlegte Quelle: Fundstelle: BGBl. 2023 I Nr. 151, S. 27 - 43

    Noch ohne Kurs

    Diese Positionen der Verordnung sind noch nicht als Kurs angelegt:

    • A01 Unterscheiden, Zuordnen und Handhaben von polymeren Werkstoffen sowie von Zuschlag- und Hilfsstoffen
    • A02 Herstellen von Bauteilen und Baugruppen
    • A03 Messen, Steuern, Regeln
    • A04 Sicherstellen der Betriebsfähigkeit von technischen Systemen zur Be- und Verarbeitung von polymeren Werkstoffen
    • A05 Warten und Instandhalten von Betriebsmitteln
    • A06 Fertigungsplanung und -steuerung
    • B01 Anwenden von Verfahrenstechniken zur Herstellung von Formteilen
    • B02 Anwenden verfahrensspezifischer Steuerungs- und Automatisierungstechnik
    • B03 Aufbereiten polymerer Werkstoffe zur Herstellung von Formteilen
    • B04 Handhaben von Betriebsmitteln zur Herstellung von Formteilen
    • B05 Be- und Nachbearbeiten von Formteilen
    • C01 Anwenden von Verfahrenstechniken zur Herstellung von Halbzeugen
    • C02 Anwenden verfahrensspezifischer Steuerungs- und Automatisierungstechnik
    • C03 Aufbereiten polymerer Werkstoffe zur Herstellung von Halbzeugen
    • C04 Handhaben von Betriebsmitteln zur Herstellung von Halbzeugen
    • C05 Be- und Nachbearbeiten von Halbzeugen
    • D01 Anwenden von Verfahrenstechniken zur Herstellung von Mehrschichtkautschukteilen
    • D02 Anwenden verfahrensspezifischer Steuerungs- und Automatisierungstechnik
    • D03 Aufbereiten polymerer Werkstoffe und Festigkeitsträgern zur Herstellung von Mehrschichtkautschukteilen
    • D04 Handhaben von Betriebsmitteln zur Herstellung von Mehrschichtkautschukteilen
    • D05 Be- und Nachbearbeiten von Mehrschichtkautschukteilen
    • E01 Anwenden von Verfahrenstechniken zur Herstellung von Compounds und Masterbatches
    • E02 Aufbereiten polymerer Werkstoffe
    • E03 Anwenden von Prüfverfahren
    • E04 Durchführen von Maßnahmen zum werkstofflichen Recycling
    • F01 Fügen, Montieren und Demontieren von Rohrleitungssystemen, Bauteilen und Baugruppen
    • F02 Be- und Nachbearbeiten von Rohrleitungssystemen, Bauteilen und Baugruppen
    • F03 Erstellen und Anwenden von technischen Unterlagen
    • G01 Anwenden von Verfahrenstechniken zur Herstellung von Faserverbundbauteilen
    • G02 Anwenden verfahrensspezifischer Steuerungs- und Automatisierungstechnik
    • G03 Handhaben von polymeren Werkstoffen von Fasermaterialien, Stütz- und Hilfsstoffen
    • G04 Fügen, Montieren und Demontieren von Bauteilen und Baugruppen aus Faserverbundwerkstoffen
    • G05 Be- und Nachbearbeiten von Bauteilen und Baugruppen aus Faserverbundwerkstoffen
    • G06 Handhaben von Werkzeugen und Vorrichtungen
    • G07 Anwenden von Prüfverfahren
    • H01 Fügen, Montieren und Demontieren von Fenster-, Tür- und Fassadenelementen
    • H02 Anwenden verfahrensspezifischer Steuerungs- und Automatisierungstechnik
    • H03 Be- und Nachbearbeiten von Fenster-, Tür- und Fassadenelementen
    • H04 Anwenden von Prüfverfahren
    • I01 Organisation des Ausbildungsbetriebes, Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht
    • I02 Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit
    • I03 Umweltschutz und Nachhaltigkeit
    • I04 Digitalisierte Arbeitswelt
    • I05 Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
    • I06 Betriebliche und technische Kommunikation
    • I07 Planen und Organisieren der Arbeit, Bewerten der Arbeitsergebnisse

    Für Ihre Klasse

    So arbeitet eine Klasse damit

    Jahrgang anlegen

    Beruf und Beginn wählen, Personen aufnehmen. Sobald es zu diesem Beruf Kurse gibt, bekommt die Klasse sie in einem Zug.

    Im richtigen Halbjahr

    Jeder Kurs geht auf, sobald die Klasse sein Halbjahr erreicht. Niemand sucht sich durch Themen, die noch nicht dran sind.

    Lernstand je Position

    Für jede Position ist sichtbar, wer sie gelernt, geübt und bestanden hat – und wer Begleitung braucht. Mehr unter Auswertung.

    Für alle, die mehr brauchen

    Einfache Sprache als zweite Fassung derselben Aufgaben, Vorlesen, Hinführungen zu jeder Aufgabe und Zahlen zum Zeitbedarf für ein Gespräch über einen Nachteilsausgleich – derselbe Maßstab, ein passender Weg dorthin. Mehr Zeit stellt peritio dabei nicht von selbst ein. Mehr unter Grundsätze.

    Häufige Fragen zu diesem Beruf

    Ersetzt das die Berufsschule?

    Nein. Die Kurse folgen dem Ausbildungsrahmenplan des Betriebs, nicht dem Lehrplan der Berufsschule. Sie ergänzen den Unterricht und machen sichtbar, was sitzt.

    Wann sind die fehlenden Kurse fertig?

    Jede Position steht mit ihrem geplanten Halbjahr im Kursplan. Feste Termine nennen wir nicht; wenn Ihr Jahrgang eine Position zu einem bestimmten Zeitpunkt braucht, sagen Sie es uns.

    Können wir den Kursplan anpassen?

    Ja. Welche Kurse eine Klasse bekommt und ab wann, lässt sich je Klasse ändern; mit dem Zusatzpaket „Eigene Kurse“ ergänzen Sie eigene Inhalte.