Zum Inhalt springen
peritio Einfache Sprache

← Alle Ausbildungsberufe

Ausbildungsberuf · im Aufbau

Fachinformatiker/-in Anwendungsentwicklung

Software für Kunden und den eigenen Betrieb planen, programmieren, testen und übergeben – vom Auftrag bis zur Abnahme.

Typische Tätigkeiten

  • Aufträge planen und durchführen
  • Kunden informieren und beraten
  • IT-Systeme am Markt beurteilen
  • IT-Lösungen entwickeln und betreuen
  • Qualität sichern und dokumentieren

Im Arbeitsalltag zum Beispiel

  • Grundsätze und Methoden des Projektmanagements anwenden
  • Auftragsunterlagen und Durchführbarkeit des Auftrags prüfen, insbesondere in Hinblick auf rechtliche, wirtschaftliche und terminliche Vorgaben, und den Auftrag mit den betrieblichen Prozess…
  • Zeitplan und Reihenfolge der Arbeitsschritte für den eigenen Arbeitsbereich festlegen
  • Termine planen und abstimmen sowie Terminüberwachung durchführen
  • Probleme analysieren und als Aufgabe definieren sowie Lösungsalternativen entwickeln und beurteilen
  • Arbeits- und Organisationsmittel wirtschaftlich und ökologisch unter Berücksichtigung der vorhandenen Ressourcen und der Budgetvorgaben einsetzen

Die konkrete Ausprägung hängt von Fachrichtung, Betrieb und Einsatzgebiet ab. Je nach Einsatzgebiet gehört der Austausch mit Kundinnen und Kunden, Auftraggebern oder anderen beteiligten Personen dazu. Arbeitsaufträge und Ergebnisse werden häufig mit digitalen Systemen, Fachsoftware oder technischen Unterlagen bearbeitet und dokumentiert. Im Labor werden Proben, Stoffe und Versuchsanordnungen sorgfältig vorbereitet, untersucht und dokumentiert. Sorgfalt, Arbeitssicherheit, Qualität und ein verantwortungsvoller Umgang mit Material und Zeit sind dabei durchgehend wichtig.

3 Jahre6 Halbjahre
17Positionen des Rahmenplans
11davon als Kurs verfügbar
6in Arbeit

Grundlage: Fachinformatikerausbildungsverordnung (FIAusbV)

Eine Auszubildende freut sich an ihrem Arbeitsplatz mit zwei Monitoren, ein Kollege zeigt zustimmend auf den Programmcode.

Der Beruf

Was diesen Beruf ausmacht

Aus einer Idee wird ein Programm, das Menschen wirklich benutzen. Wer Software entwickelt, hört zu, denkt in Schritten, probiert aus, findet den Fehler – und erlebt den Moment, in dem alles läuft.

Vom Wunsch zur fertigen Anwendung

  1. Anforderung klären Mit Kundschaft oder Fachabteilung besprechen, was die Software leisten soll.
  2. Lösung entwerfen Aufbau, Daten und Bedienoberfläche planen, ein Vorgehensmodell wählen.
  3. Programmieren Den Code schreiben, bestehende Programme erweitern, Versionen verwalten.
  4. Testen Testkonzept erstellen, Modultests schreiben, Ergebnisse bewerten und dokumentieren.
  5. Übergeben Die Anwendung installieren, in Betrieb nehmen und die Nutzenden einweisen.
  6. Pflegen Aktualisieren, Fehler beheben, Support leisten – und die nächste Version planen.

Typische Aufgaben

  • Software für den eigenen Betrieb oder für Kundenunternehmen entwickeln
  • bestehende Programme erweitern und an neue Anforderungen anpassen
  • Benutzeroberflächen gestalten, die zu den Wünschen der Nutzenden passen
  • den Datenaustausch zwischen Systemen umsetzen
  • Tests planen, durchführen und dokumentieren
  • Anwendungen installieren, in Betrieb nehmen und Nutzende einweisen
  • Software aktualisieren, pflegen und IT-Support leisten
  • zu IT-Sicherheit und Datenschutz beraten

Wo man arbeitet

Betriebe

  • Unternehmen der IT-Branche
  • IT-Abteilungen von Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche
  • öffentliche Verwaltung

Arbeitsorte

  • Büro- und Besprechungsräume
  • IT-Labore
  • gelegentlich Schulungsräume
  • oft auch Homeoffice oder mobil

Kundenkontakt: regelmäßig

Mit wem man zu tun hat

Programmieren ist Teamarbeit mit Menschen, die die Software später nutzen. Anforderungen werden gemeinsam geklärt, Ergebnisse vorgestellt, Nutzende eingewiesen.

  • Fachabteilungen im eigenen Betriebetwa Vertrieb, Buchhaltung oder Produktion, für die ein Programm entsteht
  • Kundenunternehmenwenn der Ausbildungsbetrieb Software im Auftrag entwickelt
  • Anwenderinnen und Anwenderdie in die neue Anwendung eingewiesen werden

Was es spannend macht

Herausforderungen, an denen man wächst

  • ÜbersetzenKundschaft beschreibt, was sie braucht – selten, wie es gebaut wird. Aus Wünschen eine klare Anforderung zu machen, ist die halbe Arbeit.
  • Fehler findenEin Programm tut, was im Code steht, nicht was gemeint war. Die Ursache eines Fehlers aufzuspüren, ist Detektivarbeit – mit einem guten Gefühl am Ende.
  • Sicher bauenDaten schützen, Angriffe mitdenken, Datenschutz einhalten: Sicherheit gehört von Anfang an in die Entwicklung.
  • DranbleibenSprachen, Werkzeuge und Methoden entwickeln sich laufend weiter. Wer gern Neues lernt, bleibt hier nie stehen.

Das passt, wenn …

Freude am Tüfteln und logischen Denken, Geduld bei der Fehlersuche und Lust, mit anderen eine Lösung zu entwickeln.

Hilfreiche Schulfächer

  • Informatik – um Programme zu verstehen und selbst zu schreiben
  • Mathematik – für logisches Denken und das Berechnen von Leistungen
  • Englisch – Dokumentationen und Anleitungen sind oft auf Englisch

Die Ausbildung

Duale Ausbildung in Industrie und Handel: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule, 3 Jahre.

Mögliche Einsatzgebiete

kaufmännische Systeme, technische Systeme, Expertensysteme, mathematisch-wissenschaftliche Systeme, Multimedia-Systeme

6.021Ausbildungsanfänger 2024
60 %davon mit Hochschulreife

Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben.

Und danach

  • Arbeit in der IT-Branche und in IT-Abteilungen nahezu aller Branchen
  • Weiterbildung, etwa zum Techniker/zur Technikerin Informatik
  • mit Hochschulzugangsberechtigung: Studium, z. B. Informatik
  • Selbstständigkeit, z. B. mit einem eigenen Software- oder Systemhaus

Quelle der Berufsinformationen: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

Beobachtung, Modellpfad und Szenarien

Beruf im Wandel: Beschäftigung und Zukunftsszenarien

Der Hauptchart trennt tatsächlich beobachtete Beschäftigung, ein mögliches aktuelles Ausgangsniveau und modellierte Pfade für die kommenden fünf Jahre. Beschleunigter technischer Fortschritt wird als Szenarioannahme behandelt, nicht als sichere Vorhersage.

Modellbasierte Fünfjahresprognose als Sensitivitätsanalyse – auf Basis dokumentierter und illustrativer Annahmen; kein statistischer Erwartungswert.

Prognosestichtag2026
Prognosejahre2027–2031
Letzter tatsächlicher Datenstand2026
DatenbasismittelMehrjährige BA-Reihe und jährliche QuBe-Raten vorhanden, jedoch mit möglicher Berufsgruppenabweichung.
ModellunsicherheithochArbeitszeitanteile, Einführung, Netto-Zeitersparnis, Nachfrageantwort und KI-Anteil der QuBe-Referenz sind nicht berufsspezifisch kalibriert.

Einordnung: Der Korridor ist die Spannweite der drei berechneten Szenarien. Er ist kein Konfidenzintervall und keine Wahrscheinlichkeit.

beobachtete Beschäftigung QuBe-Referenzpfad, abgeleitet Schrittweise Einführung Beschleunigte Einführung Fähigkeitssprung mit Umstellung
Beschäftigung und modellierte Zukunftsszenarien Durchgezogene Linie: beobachtete Beschäftigung. Gestrichelte Linien: QuBe-Referenz und drei modellbasierte Szenarien. Index 100 entspricht dem aktuellen Ausgangsniveau. 758595105115 202620272028202920302031 Szenarienkorridor: jährliche Unter- und Obergrenze der drei Szenarien QuBe-ReferenzpfadQuBe-Referenz Fähigkeitssprung mit UmstellungFähigkeitssprung mit UmstellungBeschleunigte EinführungBeschleunigte EinführungSchrittweise EinführungSchrittweise Einführung Beobachtung / Simulation

Index 100 = geschätztes beziehungsweise beobachtetes Ausgangsniveau am Prognosestichtag. Absolute Zukunftszahlen werden nicht behauptet, weil BA und QuBe je nach Beruf unterschiedliche Abgrenzungen haben.

Beobachtete BA-Beschäftigung, absolute Werte
JahrBeschäftigteDarstellung
2021254.663beobachtet
2022280.157beobachtet
2023299.639beobachtet
2024310.039beobachtet
2025317.813beobachtet
2026318.850beobachtet
Prüftabelle je Prognosejahr. Der Korridor ist keine statistische Unsicherheit.
SzenarioJahrReferenzbedarf
Index
KI-Zeitersparniszusätzliche Nachfrageneue AufgabenPersonalbedarf
Index
Schrittweise Einführung2027101,10,00 %0,00 %0,00 %101,1
Schrittweise Einführung2028102,00,00 %0,00 %0,00 %102,0
Schrittweise Einführung2029102,90,00 %0,00 %0,00 %102,9
Schrittweise Einführung2030103,70,00 %0,00 %0,00 %103,7
Schrittweise Einführung2031104,40,00 %0,00 %0,00 %104,4
Beschleunigte Einführung2027101,10,00 %0,00 %0,00 %101,1
Beschleunigte Einführung2028102,00,38 %1,01 %0,50 %103,3
Beschleunigte Einführung2029102,91,25 %2,02 %1,01 %105,2
Beschleunigte Einführung2030103,72,42 %3,05 %1,51 %106,9
Beschleunigte Einführung2031104,43,37 %4,08 %2,02 %108,6
Fähigkeitssprung mit Umstellung2027101,10,00 %0,00 %0,00 %101,1
Fähigkeitssprung mit Umstellung2028102,00,54 %1,51 %1,01 %104,2
Fähigkeitssprung mit Umstellung2029102,91,84 %3,05 %2,02 %107,0
Fähigkeitssprung mit Umstellung2030103,73,46 %4,60 %3,05 %109,4
Fähigkeitssprung mit Umstellung2031104,44,62 %6,18 %4,08 %112,2

Hinweis zur Prüftabelle: 0,00 % bedeutet hier eine ausdrücklich gesetzte neutrale Szenarioannahme, keine gemessene Nullwirkung. Fehlende Werte werden nicht als null eingesetzt; die übrigen Werte sind modellierte Größen und keine beobachteten Stellenveränderungen. Der letzte belegte Automatisierungsindex kalibriert – sofern vorhanden – nur die technische Reichweite des Tätigkeitsproxys.

Warum unterscheiden sich die Pfade?

Schrittweise Einführung: Im Jahr 2031 werden 0,00 % KI-bedingte Netto-Zeitersparnis, 0,00 % zusätzliche Nachfrage und 0,00 % neue Aufgaben modelliert. Daraus ergibt sich ein Personalbedarfsindex von 104,4.

Beschleunigte Einführung: Im Jahr 2031 werden 3,37 % KI-bedingte Netto-Zeitersparnis, 4,08 % zusätzliche Nachfrage und 2,02 % neue Aufgaben modelliert. Daraus ergibt sich ein Personalbedarfsindex von 108,6.

Fähigkeitssprung mit Umstellung: Im Jahr 2031 werden 4,62 % KI-bedingte Netto-Zeitersparnis, 6,18 % zusätzliche Nachfrage und 4,08 % neue Aufgaben modelliert. Daraus ergibt sich ein Personalbedarfsindex von 112,2.

Beim Fähigkeitssprung können zusätzliche Nachfrage und neue Aufgaben die eingesparte Arbeitszeit übersteigen. Das ist hier eine Folge der ausdrücklich gesetzten Szenarioparameter, kein beobachteter Beschäftigungseffekt.

Erklärende Einflussfaktoren

Wirtschaftliche Entwicklung und technische Veränderung können den Personalbedarf beeinflussen. Sie werden hier getrennt vom Hauptchart gezeigt. Das gesamtwirtschaftliche BIP wird nicht mit einer unbelegten berufsspezifischen Elastizität in den Bedarf umgerechnet.

Gesamtwirtschaftlicher Kontext, nicht berufsspezifische Nachfrage
MerkmalDatenartJahrWert
bip_real_indexbeobachtung2021101,69 Index 2020=100
bip_real_indexbeobachtung2022105,77 Index 2020=100
bip_real_indexbeobachtung2023105,74 Index 2020=100
bip_real_indexbeobachtung2024104,57 Index 2020=100
bip_real_indexbeobachtung2025104,65 Index 2020=100
bip_real_indexbeobachtung2026105,24 Index 2020=100
bip_real_wachstumprojektion20261,30 % Veränderung gegenüber Vorjahr
bip_real_wachstumprojektion20271,10 % Veränderung gegenüber Vorjahr
bip_real_wachstumprojektion20280,40 % Veränderung gegenüber Vorjahr

Das BIP beschreibt die Gesamtwirtschaft. Ohne berufsspezifische Branchengewichte und Elastizität wird daraus keine zusätzliche Personalwirkung berechnet. QuBe wird nicht nachträglich um das allgemeine BIP korrigiert.

KI und Tätigkeitswandel

Technische Fähigkeiten, betriebliche Einführung, Netto-Zeitersparnis und tatsächlicher Personalbedarf sind verschiedene Größen. Ein technisches Potenzial wird deshalb nicht als Stellenabbau übersetzt.

Substituierbarkeitspotenzial 2022: 43,0 ProzentTechnisches Potenzial zur Automatisierung von Tätigkeiten. Keine Wahrscheinlichkeit für Arbeitsplatzverlust.Separat belegte Datenjahre dieser Zuordnung: 2013, 2016, 2019, 2022.

Das Substituierbarkeitspotenzial misst technische Automatisierbarkeit von Tätigkeiten. Es ist keine Prognose für Stellenabbau oder das Verschwinden eines Berufs.

Einheit: Anteil technisch automatisierbarer Kerntätigkeiten in %.

0 % 20 % 40 % 60 % 80 % 100 % 43 % 2013 2016 2019 2022
Beobachtetes Substituierbarkeitspotenzial je Stützjahr
JahrAnteil technisch automatisierbarer Kerntätigkeiten in %Hinweis
201327 %beobachtet
201627 %beobachtet
201925 %beobachtet
202243 %letzter Datenpunkt

Datenstand Technikstand 2022, abgerufen am 01.11.2026. Aus dieser kurzen Reihe wird keine Richtung in die Zukunft fortgeschrieben.

Die technische Kennzahl misst weder tatsächliche Einführung noch eingesparte Arbeitszeit oder Beschäftigungseffekt. Im Szenariopfad wird der letzte belegte Wert ausschließlich zur Kalibrierung der technischen Reichweite verwendet, niemals als Arbeitszeitanteil oder Stellenabbauquote.

KI-Datenzuordnung

Job-Futuromat: Automatisierbarkeit von Tätigkeiten: Berufscode / API-ID 13659, Ebene berufsgattung, Sicherheit mittel. Abrufdatum 01.11.2026.
Titelgleiches Job-Futuromat-Profil; die API ordnet das Profil einer KldB-Berufsgattung zu, daher keine exakte Beschäftigungsprognose. API: https://job-futuromat.iab.de/api/job/13659/potential

Annahmen und Quellen

Modellstand: 2026-11-01-v2. Modelltyp: Sensitivitätsanalyse mit illustrativen Annahmen, keine empirisch abgesicherte Beschäftigungsprognose.

Die fünf Jahreswerte sind eine deterministische Sensitivitätsanalyse. Technische Fähigkeiten, Einführung, Netto-Zeitersparnis, Nachfrageantwort, neue Aufgaben, Wirtschaftswirkung und Arbeitszeitkorrektur sind illustrativ, wenn dafür kein berufsspezifischer Beleg vorliegt. Der Korridor ist keine Wahrscheinlichkeit und kein Konfidenzintervall.

Berechnungslogik: QuBe-Jahresveränderungsraten bilden – sofern lückenlos vorhanden – den Referenztrend. Die KI-Szenarien modellieren Einführung mit einer begrenzten logistischen Kurve, optionalem Fähigkeitssprung, einer Verzögerung von 1 Jahr und getrennten Größen für technische Fähigkeit, Einführung, Netto-Zeitersparnis, Zusatznachfrage und Umsetzung in Personalbedarf. Fehlende Tätigkeitszeitanteile werden nicht als gemessene Anteile ausgegeben; der Tätigkeitsproxy ist gleichgewichtet und illustrativ.

Berufsabgrenzung:

  • Beschaeftigungsstatistik nach KldB 2010: berufsgattung, Sicherheit mittel – BA-KldB-2010-Berufsgruppe; vom offiziellen 8-stelligen BIBB-KldB-Code auf die 4-stellige Beschäftigungsgruppe aggregiert.
  • Qualifikations- und Berufsprojektion (QuBe): berufsgruppe, Sicherheit mittel – Offizielle BIBB-KldB-Zuordnung auf genau eine QuBe-Berufsgruppe (KldB-3-Steller) reduziert; QuBe bildet nicht den Ausbildungsberuf selbst ab.

QuBe: QuBe wird nur mit jährlichen Veränderungsraten der zugeordneten Berufsgruppe angeschlossen. Das QuBe-Level wird nicht als exakte Beschäftigtenzahl dieses Ausbildungsberufs ausgegeben.

Quellen:

Die Darstellung unterstützt die Orientierung zu möglichen Veränderungen. Sie ist keine individuelle Berufsberatung und keine sichere Beschäftigungsprognose.

Du machst diese Ausbildung? Hier siehst du, welche Themen dich erwarten. Was peritio dir beim Lernen bringt, steht auf der Seite für Lernende.

Kursplan

Der Rahmenplan und die Kurse dazu

Links stehen die Positionen des Ausbildungsrahmenplans mit dem Zeitraum, den die Verordnung nennt. Wo peritio dazu einen Kurs hat, ist er verlinkt – mit Einführung, Training und Lernkontrolle. Die übrigen sind in Arbeit.

Teil 1 markiert die Themen für Teil 1 der Abschlussprüfung („Einrichten eines IT-gestützten Arbeitsplatzes“, Stoff der ersten 18 Monate). Teil 2 prüft den ganzen Rahmenplan. Lernende sehen ihren Stand dazu in der Prüfungsvorbereitung.

  • gemeinsam mit der anderen Fachrichtung
  • nur diese Fachrichtung
  • integrativ – über die ganze Ausbildung
  1. 1. bis 18. Monat 1. bis 2. Ausbildungsjahr

  2. 19. bis 36. Monat 2. bis 3. Ausbildungsjahr

Über die ganze Ausbildung die Verordnung nennt dafür keinen eigenen Zeitraum

Die Einteilung stammt aus dem Ausbildungsrahmenplan der Verordnung und übernimmt deren Zeiträume – auch dort, wo sie gröber sind als ein Halbjahr. Nennt die Verordnung eine Position in mehreren Zeiträumen, steht sie mehrfach: erst zum Vermitteln, später zum Vertiefen. Wann eine Einrichtung den zugehörigen Kurs einsetzt, entscheidet sie selbst.

Ergänzend zur Ausbildung

Freiwillige Vertiefungen ohne eigene Position im Rahmenplan:

Für Ihre Klasse

So arbeitet eine Klasse damit

Jahrgang anlegen

Beruf und Beginn wählen, Personen aufnehmen. Die Klasse bekommt die 17 angelegten Kurse dieses Berufs in einem Zug.

Im richtigen Halbjahr

Jeder Kurs geht auf, sobald die Klasse sein Halbjahr erreicht. Niemand sucht sich durch Themen, die noch nicht dran sind.

Lernstand je Position

Für jede Position ist sichtbar, wer sie gelernt, geübt und bestanden hat – und wer Begleitung braucht. Mehr unter Auswertung.

Für alle, die mehr brauchen

Einfache Sprache als zweite Fassung derselben Aufgaben, Vorlesen, Hinführungen zu jeder Aufgabe und Zahlen zum Zeitbedarf für ein Gespräch über einen Nachteilsausgleich – derselbe Maßstab, ein passender Weg dorthin. Mehr Zeit stellt peritio dabei nicht von selbst ein. Mehr unter Grundsätze.

Wo man Fachinformatiker/-in Anwendungsentwicklung lernen kann

Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation, die diesen Beruf anbieten. peritio gehört zu keiner von ihnen – die Liste ist eine Recherche, kein Angebot.

Als Ausbildung

Als Umschulung

Stand der Recherche: 19.09.2026. Ob ein Platz frei ist und welche Voraussetzungen gelten, sagt nur die Einrichtung selbst. Weitere Häuser und eine Suche nach Umkreis stehen unter Einrichtung finden.

Häufige Fragen zu diesem Beruf

Ersetzt das die Berufsschule?

Nein. Die Kurse folgen dem Ausbildungsrahmenplan des Betriebs, nicht dem Lehrplan der Berufsschule. Sie ergänzen den Unterricht und machen sichtbar, was sitzt.

Wann sind die fehlenden Kurse fertig?

Jede Position steht mit ihrem geplanten Halbjahr im Kursplan. Feste Termine nennen wir nicht; wenn Ihr Jahrgang eine Position zu einem bestimmten Zeitpunkt braucht, sagen Sie es uns.

Können wir den Kursplan anpassen?

Ja. Welche Kurse eine Klasse bekommt und ab wann, lässt sich je Klasse ändern; mit dem Zusatzpaket „Eigene Kurse“ ergänzen Sie eigene Inhalte.