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peritio Standardsprache

So funktioniert’s

Vom ersten Seminar bis zum Zertifikat

Bei peritio lernt man in Kursen. Ein Kurs hat mehrere Blöcke. Ein Block hat mehrere Seminare. Ein Seminar ist ein kleines Thema. Jedes Seminar läuft gleich ab. Hier steht, wie.

Die Schritte

  1. Einführung

    Am Anfang erklärt das Seminar das Thema. Dafür gibt es Folien. Folien können Text, Bilder, Videos oder Ton enthalten. Manchmal gibt es auch eine Folge aus einem Podcast. Ein Podcast ist eine Sendung zum Anhören.

    Manchmal ist die Einführung Pflicht. Dann zählt sie erst, wenn man sie wirklich angesehen hat. Schnelles Vorspulen reicht nicht.

    In mehreren Kursen gibt es in der Einführung auch Aufgaben. Nach wenigen Folien kommt eine kleine Aufgabe. Man wählt zum Beispiel etwas aus, ordnet zu, rechnet oder füllt eine Lücke. So tut man früh selbst etwas und hört nicht nur zu.

    peritio prüft die Antwort sofort. Stimmt etwas nicht, markiert peritio die falschen Stellen. Dann hat man einen zweiten Versuch. Danach zeigt peritio die Lösung. Dazu steht da, warum die Lösung richtig ist. Weiter geht es erst, wenn man die Aufgabe abgegeben hat.

    Diese Aufgaben sind eine Übung, kein Test. Deshalb gibt es dafür keine Punkte. Geht es in der Aufgabe um eine Grafik? Dann kann man die Grafik aus der Aufgabe heraus wieder öffnen.

  2. Training

    Im Training übt man. Es läuft keine Uhr. Punkte gibt es auch nicht. Vor einer Aufgabe steht oft ein kurzer Text. Der Text erklärt, worum es geht. Nach einer falschen Antwort sieht man die richtige Lösung. Jede Person entscheidet selbst, wie oft sie trainiert.

  3. Bereit für die Prüfung?

    Nach dem Training kommt eine Prüfung. Vorher schaut peritio auf die Übungen. Zwei Fragen sind dabei wichtig:

    • Lief das Training mehrmals gut?
    • Hat man genug Aufgaben aus dem Seminar gesehen?

    Dann sagt peritio, ob die Übungen für die Prüfung sprechen. Das ist ein Rat. Der Rat sperrt die Prüfung nicht.

    Feste Regeln kann nur die Einrichtung setzen. Die Einrichtung ist zum Beispiel die Schule oder der Bildungsträger. Sie schaltet die Regeln für einen Kurs ein. Es gibt zwei Regeln:

    • Nach einer nicht bestandenen Prüfung muss man eine Zeit lang warten.
    • Die Begleitung muss die Prüfung erst freigeben. Die Begleitung ist zum Beispiel die Ausbilderin oder der Ausbilder.
  4. Lernkontrolle

    Die Lernkontrolle ist die Prüfung am Ende von einem Seminar. Sie hat eine feste Zeit. Es gibt keine Hilfen.

    Zu jedem Seminar gibt es viele Aufgaben. Die Lernkontrolle nimmt nur einen Teil davon. Zuerst kommen Aufgaben, die man im Training noch nicht gesehen hat. Deshalb kann man die Lernkontrolle nicht auswendig lernen.

    Manchmal verlässt man während der Prüfung das Fenster. Oder man wechselt zu einem anderen Tab. Ein Tab ist eine weitere Seite im Browser. Oder man drückt die Taste für ein Bildschirmfoto. Dann wird die Prüfung unscharf. Mit einem Klick ist sie wieder scharf. Die Zeit läuft dabei weiter.

    So kann man die Prüfung nicht so schnell abfotografieren.

    peritio merkt sich auch zwei Dinge. Erstens: Hat man bei einer Frage das Fenster verlassen? Das zählt aber nicht für einen Hinweis. Zweitens: Kommen Eingaben nicht von der Tastatur? Eingefügter Text kommt zum Beispiel nicht von der Tastatur. Passiert das in einem Durchgang oft, erfährt die Kursleitung davon. Das ist ein Hinweis, kein Vorwurf. peritio speichert nur, was passiert ist. Den Inhalt speichert peritio nicht.

    Manche Menschen nutzen eine Bildschirmtastatur oder sprechen ihre Antwort. Diese Eingaben sehen aus wie eingefügter Text. Manche Menschen haben in peritio auch Bedienhilfen eingestellt. Bedienhilfen sind zum Beispiel größere Schrift oder Einfache Sprache. Bei diesen Menschen zählt peritio die Eingaben deshalb nicht mit.

    Im Training wird nichts unscharf. Aber peritio merkt sich die Eingaben auch im Training. Ist ein Training auffällig, zählt es nicht als Zeichen: Man ist bereit für die Lernkontrolle. Die Kursleitung sieht dieses Training in der Liste der Durchgänge.

  5. Abschlussprüfung und Zertifikat

    Manche Kurse haben am Ende eine Abschlussprüfung. Dort kommen gemischte Fragen aus allen Seminaren. Die Abschlussprüfung öffnet sich erst, wenn man jedes Seminar bestanden hat.

    Ein Zertifikat ist ein Nachweis über einen Kurs. Dort steht, wie groß der Kurs war und welche Themen er hatte. Wann bekommt man das Zertifikat?

    • Kurs mit Abschlussprüfung: nach der bestandenen Abschlussprüfung.
    • Kurs ohne Abschlussprüfung: sobald alle Seminare bestanden sind.

    Jedes Zertifikat hat eine eigene Nummer. Mit dieser Nummer kann jeder prüfen, ob das Zertifikat echt ist. Das geht hier: Zertifikat öffentlich prüfen.

Nach dem Zertifikat

Nach dem Zertifikat geht es weiter

Ein Zertifikat zeigt: Die Person konnte den Stoff zu dieser Zeit. Bei den meisten Lernplattformen ist damit Schluss. Niemand fragt, ob man den Stoff ein Jahr später noch kann. peritio fragt noch zweimal nach. Dafür gibt es zwei Angebote.

Train the Madness

Train the Madness ist eine Wiederholung. Man bekommt gemischte Fragen aus allen bestandenen Kursen. Die Fragen kommen immer wieder, mit Pausen dazwischen. Wie lang die Pause ist, hängt vom letzten Mal ab. Ab der dritten Runde nimmt jede zweite Runde ein ganzes Seminar auf einmal.

Es läuft keine Uhr. Punkte gibt es auch nicht. Eine schlechte Runde ändert nichts an einem Zertifikat. Die Runde zeigt nur, welches Thema man noch einmal üben sollte.

Die Herausforderung

Die Herausforderung gibt es für abgeschlossene Kurse. Dort kommen neue Aufgaben. Diese Aufgaben standen so nie im Kurs. Zum Beispiel geht es um eine andere Branche oder um andere Zahlen. Man löst sie nur, wenn man die Regel dahinter verstanden hat.

Die Prüfungen im Kurs fragen: Kann man den Stoff? Die Herausforderung fragt etwas anderes: Kann man den Stoff auf etwas Neues anwenden?

Die Herausforderung hat drei Stufen:

  • Bronze: Neben der Aufgabe steht eine passende Frage aus dem Kurs. Die richtige Antwort und die Begründung stehen auch dabei. Man muss das Wissen nur auf die neue Aufgabe übertragen.
  • Silber: Die Frage aus dem Kurs steht daneben, aber ohne Antwort.
  • Gold: Neben der Aufgabe steht nichts.

Auf allen drei Stufen sind die Aufgaben gleich. Auch die Grenze zum Bestehen ist gleich. Nur die Hilfe daneben wird weniger.

Wer besteht, bekommt eine Krone für seinen Kurs. Die Krone hat die Farbe der Stufe. Wer nicht besteht, verliert nichts. Das Zertifikat bleibt genau so, wie es war.

Beide Angebote sind freiwillig. Man braucht sie für nichts. Ein Zertifikat bleibt gültig, auch ohne Krone.

Aufgabenformen

Die Art der Aufgabe passt zum Lernziel

Ein Lernziel sagt, was man am Ende können soll. Zu jedem Lernziel passt eine bestimmte Art von Aufgabe. Zwei Beispiele:

  • Man soll einen Ablauf kennen. Dann bringt man die Schritte in die richtige Reihenfolge.
  • Man soll ein Fachwort kennen. Dann schreibt man das Wort selbst. Man wählt es nicht nur aus einer Liste aus.

Es gibt 20 Aufgabentypen mit Punkten. Dazu kommt ein Editor ohne Punkte. Ein Editor ist ein Programm zum Schreiben von Code. Wer einen Kurs schreibt, wählt für jede Aufgabe den passenden Typ. Der Typ soll am besten zeigen, ob man das Lernziel erreicht hat. Jeden Aufgabentyp einzeln erklärt.

Beurteilen und entscheiden

Einfachauswahl

Es gibt vier Antworten. Nur eine ist richtig. Oft geht es um eine Entscheidung bei der Arbeit. Die falschen Antworten zeigen typische Denkfehler. Die richtige Antwort ist nicht länger als die anderen. So verrät die Länge nichts.

Beispiel: Ein Kunde meldet: Daten sind verloren. Was tust du zuerst?

Mehrfachauswahl

Mehrere Antworten sind richtig. Wie viele, steht nicht dabei. Die Auswahl zählt nur als Ganzes richtig. Sonst könnte man einfach abzählen.

Beispiel: Welche Angaben gehören in eine Meldung zum Datenschutz?

Richtig oder falsch

Es gibt mehrere Sätze. Für jeden Satz entscheidet man: richtig oder falsch? Jeder Satz prüft einen typischen Irrtum. Es sind immer mindestens drei Sätze. So hilft Raten kaum.

Beispiel: HTTPS verschlüsselt den Inhalt · verbirgt die Zieladresse · nutzt Port 443.

Wissen abrufen und rechnen

Lückentext

Im Text fehlt ein Wort. Man schreibt das Wort selbst hinein. Man muss es also aus dem Kopf wissen. Im Training kann man eine Liste mit Wörtern als Hilfe einblenden. In der Lernkontrolle gibt es diese Hilfe nicht.

Beispiel: Eine Datenpanne muss man innerhalb von ___ Stunden melden.

Berechnung

Im Text stehen Zahlen. Damit rechnet man ein Ergebnis aus. Das Ergebnis darf ein wenig abweichen. Wie viel, ist vorher festgelegt. Die Einheit ist auch festgelegt. Es gibt keine Antworten zur Auswahl. Sonst würden sie verraten, wie groß das Ergebnis ungefähr ist.

Beispiel: Ein Preis ist 12,40 € ohne Steuer. Wie viel ist das mit 19 % Steuer?

Tabelle ausfüllen

In einer Tabelle sind Felder leer. Man schreibt Wörter oder Zahlen hinein. Das passt für Werte, die man nur über Zeile und Spalte zusammen versteht.

Beispiel: Dienst · Port · Protokoll: HTTPS · ___ · TCP

Sachaufgabe

Zuerst markiert man die wichtigen Angaben im Text. Danach rechnet man. Die Einheit steht schon da. Punkte gibt es nur für die Zahl. Die Rückmeldung zeigt aber zwei Dinge getrennt. Erstens: Hat man die richtigen Angaben gefunden? Zweitens: Hat man richtig gerechnet? So sieht man, woran ein Fehler lag.

Beispiel: Pro Tag werden 8 Stück verkauft. Die Lieferung dauert 6 Tage. Die Reserve ist 20 Stück. Wie hoch ist der Meldebestand?

Ordnen und zuordnen

Reihenfolge

Man bringt Schritte in die richtige Reihenfolge. Jeder Schritt baut auf dem vorigen auf. Es darf nur eine richtige Reihenfolge geben. Sonst taugt die Aufgabe nicht.

Beispiel: Sichern · Melden · Ursache beheben · Dokumentieren

Zuordnen

Zu jedem Teil gehört genau ein passendes Gegenstück. Es gibt mehr Gegenstücke als nötig. So ergibt sich das letzte Paar nicht von selbst.

Beispiel: HTTP → 80 · SSH → 22 · HTTPS → 443

Gruppieren

Man sortiert Dinge in Gruppen. Manchmal passt in eine Gruppe gar nichts. Dieser Typ passt gut, wenn es mehr als zwei Gruppen gibt.

Beispiel: Tastatur, Drucker, SSD → Eingabe · Ausgabe · Speicher

Verbinden

Es gibt zwei Spalten. Man zieht Linien zwischen passenden Teilen. Ein Teil kann mehrere Linien haben oder gar keine. Danach sieht man: Welche Linien sind richtig? Welche sind falsch? Welche fehlen?

Beispiel: Hub, Switch, Router ↔ Schicht 1, 2, 3

Finden und untersuchen

Markieren

Man klickt die wichtige Stelle an. Das kann ein Text, ein Vertrag, ein Protokoll oder Code sein. Die Stelle selbst zu finden, ist die Leistung. Das ist näher an der Arbeit als eine Ja-Nein-Frage.

Beispiel: Markiere im Vertrag die Regeln, die nicht erlaubt sind.

Bereiche im Bild

Auf einem Foto oder Plan zeigt man die richtigen Stellen. Man zeigt, statt zu beschreiben. Zum Beispiel: Wo ist die Stelle am Gerät, im Schaltplan oder auf dem Flughafen?

Beispiel: Markiere die gefährlichen Bereiche rund um das Flugzeug.

Fehlersuche

Man bekommt Hinweise auf einen Fehler. Zum Beispiel einen Messwert oder eine Meldung vom Gerät. Zuerst sucht man die Ursache. Danach wählt man, was man dagegen tut. Beides bekommt eigene Punkte. So sieht man: Stimmte die Ursache, aber der nächste Schritt nicht?

Beispiel: Der Drucker ist nicht erreichbar. Das Display zeigt 169.254.12.7. Was ist die Ursache? Was tust du?

Bauen und ausprobieren

Code aus Bausteinen

Code ist Text, den ein Computer ausführt. Bei diesem Typ liegen die Teile vom Code schon fertig da. Man setzt sie in der richtigen Reihenfolge zusammen. So prüft die Aufgabe, ob man den Aufbau kennt. Ein Tippfehler zählt dabei nicht.

Beispiel: SELECT · name · FROM · kunde · WHERE ort = 'Hamburg'

Code schreiben

Hier ist der Editor am Anfang leer. Ein Editor ist ein Feld, in das man Code schreibt. Man schreibt den Code selbst. Das geht in SQL, PHP oder Python. Vor dem Abgeben kann man den Code ausführen. Dann sieht man, was er macht. Tests prüfen das Ergebnis. Ein Test ist ein kleines Programm, das das Ergebnis kontrolliert. Es zählt nicht, wie der Code genau aussieht. Jeder richtige Weg bekommt Punkte.

Beispiel: Zeige für jeden Raum, wie viele Feuerlöscher dort hängen.

Code ausprobieren

Mitten im Lernstoff steht ein Editor. Dort ändert man Code in HTML, CSS oder JavaScript. Das sind Sprachen für Internetseiten. Daneben sieht man sofort, was sich ändert. Oft soll man vorher sagen, was passieren wird. Erst danach führt man den Code aus. Nur dieser Typ hat keine Punkte. Hier übt man nur.

Beispiel: Ändere color: red und sieh, was mit der Überschrift passiert.

Dazu gibt es Fallszenarien

Ein Fallszenario ist eine Übung zum Entscheiden. Es ist keine Prüfung. Man entscheidet in einer Lage, was man tut. Je nach Entscheidung geht die Geschichte anders weiter. Am Ende geht sie gut, knapp oder schlecht aus. Es gibt keine Note. Deshalb darf man auch den bequemen Weg ausprobieren.

Alle Aufgabentypen haben eine Grenze. Sie prüfen, ob jemand urteilen, erkennen, einordnen und rechnen kann. Und ob jemand Code schreiben kann. Der Editor zum Ausprobieren übt nur und vergibt keine Punkte. Manches sieht man nur bei der Arbeit. Zum Beispiel einen Handgriff oder ein Gespräch. Das prüft man in der Praxis und durch Zuschauen.

Für Kurse mit Programmieren

Code schreiben, ausprobieren, nachschlagen

Programmieren lernt man, wenn man selbst Code schreibt. Deshalb haben manche Kurse eigene Werkzeuge dafür. Ein Beispiel ist der Kurs „Webseiten verstehen und bauen“. Die Werkzeuge gibt es im Lernstoff, nach der Antwort und beim Projekt.

Editor mit Vorschau

Im Editor schreibt man HTML, CSS und JavaScript. Daneben sieht man sofort das Ergebnis. Man kann auch mit echten Dateien arbeiten: index.html, style.css und script.js. Die Dateien müssen miteinander verbunden sein. Vergisst man das, sieht man den Fehler sofort. Genau wie in einem echten Projekt.

Daneben gibt es den DOM-Baum. Der DOM-Baum zeigt, wie der Browser die Seite aufbaut. Jedes Element der Seite ist dort ein Teil vom Baum. Man kann die Teile auf- und zuklappen. Klickt man auf einen Teil, leuchtet er in der Vorschau auf. Dieselbe Ansicht gibt es auch in den Werkzeugen für Entwickler im Browser.

Erklärung nach der Antwort

Im Training gibt man eine Antwort ab. Danach erklärt peritio, warum die Lösung richtig ist. Die Erklärung gibt es auch in Einfacher Sprache. In den Prüfungen gibt es keine Erklärung. Denn dort soll man zeigen, was man selbst kann.

Spickzettel

Ein Spickzettel ist eine Sammlung von Karten zum Nachschlagen. Auf jeder Karte stehen ein Fachwort und ein Satz. Oft steht dort auch ein Stück Code. Man kann die Karten durchsuchen und groß machen. Den Code kann man in die Werkstatt übernehmen. Beim Programmieren ist Nachschlagen normal. Das ist kein Schummeln. Manche Kurse erlauben den Spickzettel auch im Training. Dann darf man ihn einmal in jeder Runde öffnen. Die Frage zählt danach nicht für die Einstufung. Die Einstufung zeigt, wie sicher man ein Thema kann.

Freie Werkstatt

Die Werkstatt ist ein leerer Editor. Dazu gibt es Vorlagen aus dem Kurs. Zum Beispiel die einzelnen Stufen vom Projekt. Nichts wird bewertet. Der Code bleibt nur im eigenen Browser. peritio speichert ihn nicht auf dem Server. Der Server ist der Computer, auf dem peritio läuft.

Zum Ausprobieren

So sieht der Editor in den Einführungen aus. Links stehen die Dateien. Rechts steht das Ergebnis. Probier es aus. Ändere zum Beispiel color in der Datei style.css. Oder schreib eine zweite Zeile in die Datei index.html. Die Vorschau ändert sich sofort. Unter DOM-Baum siehst du dieselbe Seite als Baum.

Hilfen

Gleiche Aufgaben, passende Hilfen

Menschen lernen unterschiedlich. Deshalb gibt es verschiedene Hilfen. Die Aufgaben bleiben aber gleich schwer.

Einfache Sprache

Kurze Sätze und ein Gedanke je Satz. Man kann jederzeit umschalten. Fachwörter aus dem Kurs bleiben stehen. Sie werden erklärt, aber nicht ersetzt. Denn in der Prüfung braucht man die Fachwörter.

Kurzer Text vor der Aufgabe

Im Training steht vor manchen Aufgaben ein kurzer Text. Der Text erklärt, worum es geht. In der Lernkontrolle fehlt dieser Text. So haben dort alle die gleichen Bedingungen.

Nachschlagen beim Rechnen

Über manchen Rechenaufgaben steht ein Hinweis. Zum Beispiel: „Runde kaufmännisch.“ Wer dieses Wort nicht kennt, kann die Aufgabe nicht lösen. Dabei geht es in der Aufgabe um etwas ganz anderes.

Deshalb kann man den Hinweis im Training anklicken. Dann öffnet sich eine Merkkarte. Eine Merkkarte erklärt kurz, wie so eine Rechnung geht. Dazu zeigt sie ein Beispiel. Es gibt Karten zum Runden, zu Einheiten, zu Prozent, zum Dreisatz, zu Zeiten und zum Rechnen mit Strom. Im Examen gibt es die Karten nur, wenn der Kurs das vorsieht.

Das ist erlaubt und kostet nichts. Die Wertung ändert sich dadurch nicht. Die Karte verrät auch nicht die Lösung der Aufgabe. peritio zählt nur mit, wie oft eine Karte geöffnet wird. So sieht die Kursleitung, wo Lernende beim Rechnen Hilfe brauchen. Niemand wird dafür schlechter bewertet.

Nachteilsausgleich

Manche Menschen können den Stoff, brauchen aber mehr Zeit. Dann kann ein Nachteilsausgleich helfen. Ein Nachteilsausgleich bedeutet zum Beispiel: mehr Zeit in der Prüfung. peritio zeigt mit Zahlen, ob die Zeit zu knapp ist. So muss sich niemand auf ein Gefühl verlassen. Angepasst werden nur die Bedingungen. Die Aufgaben bleiben gleich schwer.

Bilder zum Erklären

Grafiken erklären Abläufe und Zusammenhänge. Zu jeder Grafik gibt es auch eine Beschreibung in Textform.

Vorlesen

Die Beschreibung von einem Kurs kann man sich anhören. Eine natürliche Stimme liest sie vor. Der Knopf dafür steht über dem Text. Die Stimme liest die Sprache vor, die man gewählt hat. Also Einfache Sprache oder Standardsprache. Mehr zum Vorlesen

Mitreden bei den Aufgaben

Nach jedem Training kann man zu einzelnen Fragen etwas sagen. War die Frage verständlich? Wenn nicht: Warum nicht? Das ist freiwillig. Es zählt nie für die eigenen Punkte.

So entsteht eine KI-Antwort in fünf Schritten: Der Prompt wird in Token zerlegt, die Token kommen ins Kontextfenster, daraus berechnet das Modell Wahrscheinlichkeiten für das nächste Token. Das gewählte Token geht zurück ins Kontextfenster – so entsteht die Antwort Token für Token.
Ein Beispiel aus dem Kurs über künstliche Intelligenz: Diese Grafik erklärt zu Beginn von einem Seminar, wie eine Antwort entsteht.