Teilhabe
Erklärung zur Barrierefreiheit
Diese Seite ist in Einfacher Sprache geschrieben. Rechtlich gilt nur die Fassung in Standardsprache. Sie finden sie hier: Erklärung zur Barrierefreiheit in Standardsprache.
Manche Menschen haben Schwierigkeiten mit einer Website. Zum Beispiel, weil sie schlecht sehen. Oder weil sie keine Maus benutzen können. Solche Hindernisse nennt man Barrieren. Eine Website ohne Barrieren heißt barrierefrei.
peritio soll für alle nutzbar sein. Auch für Menschen, die so arbeiten:
- nur mit der Tastatur
- mit einem Programm, das den Text vorliest
- mit vergrößerter Anzeige
- mit Texten in Einfacher Sprache
Auf dieser Seite steht, wie weit wir schon sind. Hier steht auch, was wir noch nicht geprüft haben. Und Sie erfahren, wie Sie uns eine Barriere melden.
Für welche Seiten gilt diese Erklärung?
Die Erklärung gilt für die öffentliche Website unter peritio.de. Das sind diese Seiten: Startseite, So funktioniert’s, Kurse, Auswertung, Für Einrichtungen, Grundsätze, Häufige Fragen, Zertifikat prüfen und Impressum. Sie gilt auch für die Anmeldung.
Für Barrierefreiheit gibt es feste Regeln. Die wichtigsten Regeln heißen WCAG. Das ist die Abkürzung für Web Content Accessibility Guidelines. Auf Deutsch: Richtlinien für barrierefreie Inhalte im Internet. Die Regeln haben Stufen. Die Stufe A ist die unterste Stufe. Die Stufe AA ist die mittlere Stufe. Wir richten uns nach WCAG 2.1 in der Stufe AA. Eine Norm ist eine feste Regel für viele Länder. Die europäische Norm EN 301 549 verlangt auch die Stufe AA.
Für Behörden gibt es in Deutschland eine Pflicht zur Barrierefreiheit. Die Regeln dafür stehen in der BITV 2.0. Das ist die Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung. peritio ist keine Behörde. Deshalb gilt die BITV 2.0 für uns nicht direkt. Wir halten uns trotzdem an sie. Denn viele Einrichtungen arbeiten mit peritio. Und diese Einrichtungen müssen sich an die BITV 2.0 halten.
Wie barrierefrei ist peritio schon?
Wir haben die öffentlichen Seiten und die Anmeldung geprüft. Ergebnis: Sie erfüllen die Regeln von WCAG 2.1 AA. Wir haben am 19. und 20. September 2026 geprüft:
- Manche Regeln kann ein Programm automatisch prüfen. Wir haben alle diese Regeln der Stufen A und AA geprüft. Das Programm dafür heißt axe-core. Es hat keinen Fehler gefunden.
- Man kann alles nur mit der Tastatur bedienen. Ein Link am Anfang springt direkt zum Inhalt. Jedes Bedienelement zeigt deutlich, wenn es ausgewählt ist. Auch Tabellen erreicht man mit der Tastatur.
- Die Seiten passen auch auf einen sehr schmalen Bildschirm. Er ist nur 320 Pixel breit. Man muss trotzdem nicht zur Seite scrollen. Das entspricht einer Vergrößerung auf 400 Prozent.
- Im Betriebssystem kann man „Bewegung reduzieren“ einstellen. Dann schalten unsere Seiten die Animationen ab.
- Wir haben den hellen und den dunklen Modus einzeln geprüft. Denn ein Kontrast kann im einen Modus stimmen und im anderen zu schwach sein. Kontrast heißt: wie gut sich Schrift und Hintergrund unterscheiden.
Bei der Prüfung haben wir Barrieren gefunden. Wir haben sie behoben. Zum Beispiel diese:
- Die Pfadangabe zeigt, wo man auf der Website gerade ist. Ein Teil davon hatte zu wenig Kontrast. Der Wert war 3,84 zu 1. Gefordert sind 4,5 zu 1.
- Die Farbe der Menüeinträge war zu schwach.
- Die Farbe mancher Knöpfe mit Rahmen war zu schwach.
- Kursbilder blieben in der ruhigen Darstellung sichtbar. Jetzt verschwinden sie dort.
Diese Prüfung haben wir selbst gemacht. Ein Screenreader ist ein Programm, das den Bildschirm vorliest. Einen Test mit Screenreadern haben wir noch nicht gemacht. Manche Menschen benutzen jeden Tag einen Screenreader. Ein Test mit diesen Menschen fehlt auch noch.
Was wir noch nicht ganz geprüft haben
Nach der Anmeldung kommt man in den Lernbereich. Dort haben wir bisher nur die Seite „Unterwegs“ geprüft. Wir haben sie hell und dunkel geprüft. Wir haben sie mit 1400 und mit 320 Pixeln Breite geprüft. Wir haben keinen Fehler gefunden.
Am 20. September 2026 haben wir auch diese Seiten so geprüft:
- die Übersicht mit den Unterstützungsvorschlägen
- die Anzeigeoptionen unter „Mein Konto“
- die Seitenleiste
Damals haben wir keinen Fehler gefunden. Danach haben wir diese Seiten umgebaut. Die Übersicht haben wir am 1. Oktober 2026 umgebaut. „Mein Konto“ und das Menü haben wir am 2. Oktober 2026 umgebaut. So wie die Seiten jetzt sind, haben wir sie noch nicht wieder geprüft.
Auch diese Teile haben wir noch nicht geprüft: die Wahl der Zeitzone auf einer Weltkarte, die Lernlandkarte und den Code-Editor.
Diese Bereiche haben wir noch nicht so geprüft: Einführungen, Training, Examen und die Verwaltung. Das Examen ist die Lernkontrolle am Ende eines Seminars. Die Verwaltung benutzen Lehrkräfte und Einrichtungen. Wir haben aber den Programmcode dieser Bereiche gelesen. Im Programmcode haben wir Folgendes gesehen:
- Manche Aufgaben löst man, indem man etwas mit der Maus zieht und ablegt. Zum Beispiel beim Sortieren oder beim Lückentext. Diese Aufgaben kann man auch mit der Tastatur oder mit Knöpfen lösen.
- Im Examen wird die Seite unscharf, wenn man das Fenster verlässt. Manche Menschen arbeiten mit einem Hilfsprogramm neben dem Browser. Sie müssen danach einmal klicken, um weiterzumachen. Die Zeit läuft in dieser Zeit weiter.
- Lernvideos und Tonaufnahmen gehören zu den Kursen. Für sie soll es Untertitel und eine Abschrift geben. Die Abschrift heißt Transkript. Das ist eine Regel für alle, die Kurse gestalten. Das Programm prüft aber nicht bei jedem Video, ob es Untertitel gibt.
Diese Bereiche prüfen wir als Nächstes. Danach ergänzen wir diese Erklärung.
Was peritio für Teilhabe tut
Teilhabe heißt: Alle können mitmachen. peritio hilft dabei so:
- Einfache Sprache: Aufgaben und Einführungen gibt es in einer zweiten Fassung in Einfacher Sprache. Es sind dieselben Aufgaben. Man kann in jedem Kurs umschalten.
- Vorlesen: peritio kann die Kursbeschreibungen vorlesen. Die Stimme klingt natürlich.
- Anzeigeoptionen: Unter „Mein Konto“ kann man die Schrift größer machen. Es gibt drei Stufen. Dann wird die ganze Oberfläche größer, nicht nur der Text. Man kann auch eine ruhige Darstellung wählen. Sie zeigt keine Farbverläufe, keine Bilder und keine Bewegung. Beide Einstellungen gehören zum Konto. Deshalb gelten sie auf jedem Gerät.
- Unterstützungsvorschläge: peritio schaut sich an, wie jemand lernt. Daraus schlägt peritio vor, was helfen könnte. Zum Beispiel die Einfache Sprache oder das Vorlesen. Oder ein Gespräch über den Nachteilsausgleich. Jeder Vorschlag sagt, warum er kommt. Niemand wird in eine Gruppe eingeteilt. Man kann einen Vorschlag ablehnen. peritio akzeptiert das.
- Nachteilsausgleich: Manche Menschen brauchen wegen einer Beeinträchtigung mehr Zeit in der Prüfung. Das nennt man Nachteilsausgleich. peritio zeigt, wenn die Zeit das Problem ist und nicht der Lernstoff.
- Anmeldung per QR-Code: Ein QR-Code ist ein Bild aus kleinen Quadraten. Ihr Handy kann das Bild lesen. Sind Sie am Handy angemeldet? Dann können Sie sich so am Computer anmelden. Sie müssen kein Passwort tippen. Das hilft an Geräten, die mehrere Menschen benutzen. Es hilft auch allen, denen das Tippen schwerfällt.
- Hinführungen: Vor jedem Seminar und jeder Aufgabe gibt es eine Einleitung. Sie erklärt, was man vorher wissen muss. So scheitert niemand, weil ihm Vorwissen fehlt.
- Ruhige Gestaltung: Im Prüfungsmodus gibt es keine Warnfarben. Es gibt auch keine Ranglisten, die Menschen miteinander vergleichen.
Barrieren melden
Haben Sie eine Barriere gefunden? Auf dieser Website oder beim Lernen? Dann schreiben Sie uns an info@seolizer.de.
Schreiben Sie bitte kurz dazu:
- Auf welcher Seite war die Barriere?
- Womit arbeiten Sie? Zum Beispiel mit einem Screenreader oder mit Vergrößerung.
Wir antworten Ihnen. Wir sagen Ihnen, bis wann wir die Barriere beheben. Oder wir sagen Ihnen, wie Sie die Information auf anderem Weg bekommen.
Erstellt am 19. September 2026, zuletzt geprüft am 20. September 2026.
peritio