Lernende
Lernende sehen nur ihren eigenen Lernstand: Lernprofil, Schätzung zur Prüfung, Zeitmessung und die eigenen Läufe. Die Ergebnisse anderer Personen sehen Lernende nie.
Auswertung & Unterstützung
Lernende beantworten in peritio viele Aufgaben. Jede Antwort verrät ein wenig darüber, was jemand schon kann. peritio sammelt diese Antworten und wertet sie aus. Daraus entstehen Rückmeldungen für drei Gruppen:
Jede Rückmeldung nennt ihren Grund. Gibt es zu wenige Antworten, sagt peritio nichts.
Für Lernende
In peritio gibt es zwei Arten, mit Aufgaben zu arbeiten. Im Training üben Lernende. Dort ist jede Hilfe erlaubt, die beim Lernen hilft.
Die Lernkontrolle ist ein Test. Wir nennen sie auch Examen. Im Examen gibt es fast keine Hilfen. Nur so bedeutet ein Ergebnis für alle dasselbe. Die Tabelle zeigt, welche Hilfe es wo gibt.
| Hilfe | Training | Lernkontrolle |
|---|---|---|
| Ein oder zwei Sätze, die zur Aufgabe hinführen | ja | nein |
| 50/50-Joker: Er blendet zwei falsche Antworten aus. | einmal je Durchgang | nein |
| Eine Frage zurückstellen: Sie kommt am Ende noch einmal. | einmal je Durchgang | nein |
| Spickzettel zur Frage: Die Frage zählt dann nicht für die Einstufung. | einmal je Durchgang, wenn der Kurs es erlaubt | nein |
| Wörter zur Auswahl beim Lückentext, gemischt mit falschen Wörtern | auf Wunsch | nein |
| Die Lösung gleich nach einer falschen Antwort | ja | nein |
| Reihenfolge der Aufgaben | von leicht nach schwer | zufällig. Die Mischung aus leicht und schwer ist für alle gleich. Zuerst kommen Aufgaben, die die Person noch nicht gesehen hat. |
| Uhr | normalerweise keine | 2 Minuten je Aufgabe. Das kann jedes Seminar anders einstellen. |
| Falsche Aufgaben nach der Abgabe ansehen | mit Lösung | ohne Lösung. Das geht nur, wenn die Einrichtung es für den Kurs einschaltet. |
| Einfache Sprache | zum Umschalten | zum Umschalten |
Manche Aufgaben haben bisher nicht geklappt. Dieses Training holt genau diese Aufgaben nach vorn. peritio mischt aber auch andere Aufgaben dazu. Denn niemand soll einen Durchgang nur mit Misserfolgen erleben. Den Knopf für dieses Training gibt es nur, wenn es solche Aufgaben gibt.
Ein Durchgang durch Training oder Examen heißt Lauf. Nach jedem Lauf sehen Lernende bei jeder Aufgabe zwei Dinge: ihre eigene Antwort und die richtige Antwort.
peritio schaut auch auf die letzten fünf Läufe. Manche Aufgaben waren dort mehrmals falsch. Diese Aufgaben stehen gesammelt unter „Das sitzt noch nicht“.
Für das Bestehen braucht man eine Mindestzahl an Punkten. Diese Zahl heißt Bestehensgrenze. peritio empfiehlt die Lernkontrolle erst nach drei Läufen hintereinander über dieser Grenze. Ist ein Lauf schwächer, beginnt das Zählen von vorn.
Das Lernprofil zeigt für jedes Thema einen Balken. Der Balken zeigt, wie weit jemand bis zum Ziel ist. Manche Themen sind noch nicht geprüft. Ihr Balken bleibt blass. Denn „noch nicht geprüft“ heißt nicht „kann es nicht“.
Vor der Lernkontrolle schätzt peritio: Reichen die Übungen schon für einen Versuch? peritio sperrt die Lernkontrolle dabei nie. Für die Schätzung schaut peritio auf diese Dinge:
Im Training misst peritio, wie lange jemand meist für eine Aufgabe braucht. Dafür nimmt peritio den mittleren Wert, nicht den schnellsten. Dieser mittlere Wert heißt Median. peritio braucht dafür mindestens 10 brauchbare Messungen.
Dann vergleicht peritio diese Zeit mit der Zeit in der Prüfung. Das Ergebnis heißt „reicht“, „knapp“ oder „zu eng“.
Bei „zu eng“ lesen Lernende diese Nachricht: Es liegt nicht an ihnen und nicht an ihrem Wissen. Für genau diesen Fall gibt es den Nachteilsausgleich. Ein Nachteilsausgleich heißt: mehr Zeit in der Prüfung, aber dieselben Aufgaben.
Wie viel von der Prüfungszeit je Aufgabe jemand braucht. Gemessen wird im eigenen Training.
Ein Kurs kann jede Aufgabe in zwei Fassungen haben. Die zweite Fassung ist in Einfacher Sprache geschrieben. Sie hat kurze Sätze und nur einen Gedanken je Satz. Lernende schalten selbst um. Das geht jederzeit zwischen zwei Durchgängen. Die Aufgabe und die Bewertung bleiben gleich. Die Aufgabe ist also einfacher zu lesen, aber nicht leichter.
Ein Fallszenario ist eine Geschichte aus dem Berufsalltag. Die Lernenden treffen darin Entscheidungen. Je nach Entscheidung geht die Geschichte anders weiter. Sie endet gut, knapp oder schlecht. Es gibt dafür keine Note. Deshalb dürfen Lernende auch den bequemen Weg ausprobieren.
Ein Kurs hat mehrere Seminare. Ein Seminar ist ein Abschnitt mit einem Thema. Nach jedem bestandenen Seminar zeigt peritio den Stand an. Zum Beispiel: „Seminar 3 von 8 geschafft“.
Manche Kurse haben am Ende eine Abschlussprüfung. Sie steht als letzte Karte unter den Seminaren. Sie öffnet sich erst, wenn alle Seminare bestanden sind. Die Abschlussprüfung nimmt Aufgaben aus jedem Seminar. Die Mischung aus leichten, mittleren und schweren Aufgaben ist für alle gleich. Deshalb bekommt niemand eine leichtere Auswahl.
Ein Zertifikat ist eine Bescheinigung über den Kurs. Hat der Kurs eine Abschlussprüfung, gibt es das Zertifikat erst danach. Sonst gibt es das Zertifikat mit dem letzten bestandenen Seminar. Das Zertifikat nennt den Umfang und die Inhalte. Es hat außerdem eine Kennung. Mit dieser Kennung kann jeder das Zertifikat öffentlich prüfen.
Für Lehrkräfte und Kursleitung
Lehrkräfte arbeiten in einem eigenen Bereich von peritio. Dieser Bereich heißt Verwaltung. Die Verwaltung macht aus Zahlen Vorschläge zum Handeln. Zum Beispiel: Mit wem sollte ich sprechen? Muss die ganze Klasse etwas wiederholen? Oder braucht nur eine Person ein Gespräch?
Ganz oben steht, wo die Klasse im Kurs steht. Dazu zeigt peritio drei Dinge:
Man kann auch nur die letzten sieben Tage ansehen oder nur heute. Manche Personen kommen im Examen nicht weiter. Sie bestehen es immer wieder nicht. Diese Personen stehen dort mit Namen.
Darunter gibt es für jeden Kurs zwei Tabellen. Die erste Tabelle zeigt Personen und Seminare. Dort steht zum Beispiel: bestanden, versucht, nur trainiert oder noch nichts. Die zweite Tabelle zeigt Personen und Themen. Die unterste Zeile sagt für jedes Thema: Fehlt das Thema der ganzen Klasse oder nur einzelnen Personen?
| Person | Netzwerke | Hardware | Sicherheit | Office |
|---|---|---|---|---|
| Person A | trägt | im Aufbau | Lücke | trägt |
| Person B | trägt | trägt | Lücke | ? |
| Person C | Lücke | trägt | Lücke | trägt |
| Person D | trägt | im Aufbau | im Aufbau | trägt |
| Klasse | ◐ Einzelne | ~ gemischt | ! flächig | ✓ trägt |
peritio wertet die Läufe jeder Person einzeln aus. Manchmal zeigen mindestens drei Personen dasselbe Muster. Zum Beispiel:
Dann zeigt peritio einen Hinweis für die ganze Klasse. Denn dann liegt die Ursache eher an anderer Stelle. Zum Beispiel am Unterricht, an Absprachen oder an den Regeln der Prüfung. Sie liegt dann eher nicht bei den einzelnen Personen. Drei solche Muster gibt es außerdem:
Die Seite zeigt, wie sich eine Person entwickelt. Sie beginnt beim ersten Versuch und endet beim neuesten. peritio nimmt dafür den mittleren Wert aus dem Training. peritio nimmt nicht den besten Lauf.
Es gibt keine Gesamtnote und keinen Vergleich mit anderen. Fehlen Daten, steht dort „fehlt“ und nicht die Zahl Null.
Für jeden Lauf zeigt peritio:
Die Lernkurve teilt die Aufgaben eines Seminars in zwei Gruppen. Neue Aufgaben sieht die Person zum ersten Mal. Bekannte Aufgaben hat sie schon einmal gesehen.
Für jedes Examen steht außerdem das Ergebnis in zwei Teilen. Ein Teil sind die neuen Fragen. Der andere Teil sind die Fragen, die die Person schon aus einem früheren Lauf kannte. Diese zwei Teile stehen auch zusammengefasst über alle Examen.
Ein Blick auf 14 Tage zeigt außerdem: Übt die Person verteilt über mehrere Tage? Oder übt sie alles auf einmal?
Manche üben ein Seminar weiter, obwohl sie es schon bestanden haben. Das kann das Wissen festigen. Es kann aber auch nichts mehr bringen. Üben mit einigen Tagen Abstand ist gewollt. peritio gibt erst dann einen Rat: Mehrere Läufe liegen dicht hintereinander. Und weder die Treffer noch das Tempo werden besser.
Manchmal beginnt jemand ein Examen und kommt nicht zurück. Dann schließt peritio das Examen nach Ablauf der Uhr ab. Gewertet werden die abgegebenen Antworten. Die übrigen Fragen zählen als nicht beantwortet. Der Lauf bekommt den Vermerk „Zeit abgelaufen“. So verschwindet ein nicht bestandener Versuch nicht einfach.
Aufgaben verlangen verschiedene Stufen. Die einfachste Stufe ist: etwas kennen. Die höchste Stufe ist: etwas beurteilen. Diese Stufen heißen Taxonomiestufen.
Die Diagnose zeigt jedes Thema zusammen mit diesen Stufen. So unterscheidet sie zwei Arten von Lücken. Bei einer Inhaltslücke fehlt der Stoff. Bei einer Tiefenlücke ist das Wissen da. Aber die Person kann es noch nicht anwenden.
Für jeden Kurs zeigt peritio:
peritio zählt nur Personen, die gerade in der Klasse sind. peritio zählt nur Kurse, die der Klasse zugewiesen sind.
Manche Personen haben drei Trainingsläufe über der Grenze. Trotzdem haben sie die Lernkontrolle noch nicht versucht. peritio zeigt diese Personen an. Oft brauchen sie nur einen kleinen Anstoß.
Jeder Hinweis hat drei Teile:
Die Hinweise kommen aus den Ergebnissen. Sie kommen auch aus dem Verlauf der Läufe. Dazu gehören die Dauer, die übrige Zeit, Abbrüche und die gewählten Antworten. Die dringendsten Hinweise stehen oben.
Die Seite für Lehrende nennt alle Hinweise. Dort steht auch, wann jeder Hinweis erscheint. Und dort steht, was Sie dann tun können. Die Liste reicht von „Einstieg begleiten“ bis „Fortschritt anerkennen“. Dazu kommen die Hinweise, die Lernende selbst sehen.
Ein Hinweis empfiehlt etwas. Zum Beispiel: mit einer Person sprechen oder ein Seminar neu aufsetzen. Ist das erledigt, hakt die Lehrkraft die Empfehlung ab. Dann ruht die Empfehlung vier Wochen. Das gilt für alle, die diese Person begleiten.
Nach vier Wochen schaut peritio noch einmal nach. Ist das Problem weg, kommt die Empfehlung nicht wieder. Besteht das Problem weiter, kommt die Empfehlung zurück. Dann steht dabei, wann sie abgehakt wurde. Und es steht dabei, zum wievielten Mal. Auch das sagt etwas aus: Etwas wurde dreimal erledigt und ist immer noch da.
Jede Person hat eine Tabelle mit ihren Seminaren. Dort ist markiert, wo die Mitte ihrer Klasse gerade steht. Das ist kein Vergleich mit einzelnen anderen Personen. Es ist nur eine Einordnung. Die Markierung erscheint erst, wenn mindestens drei Mitglieder der Klasse gerade dabei sind.
Jede Klasse hat eine eigene Seite. Dort stehen dieselben Hinweise gesammelt. Zum Beispiel: „3 Personen beim Einstieg begleiten“, „2 Personen ansprechen“ oder „3 Mal zum Examen ermutigen“.
Fehlt ein Thema vielen Personen, heißt der Hinweis „im Unterricht aufgreifen“. Manchmal kann die Gruppe ein Thema gut. Nur einzelnen Personen fehlt es. Dann heißt der Hinweis „Einzeln begleiten“. Dann hilft ein Gespräch mehr als ein weiterer Durchgang für alle.
Eine Einführung erklärt ein Thema auf mehreren Folien. Der Lernstand zeigt für jedes Seminar: Ist die Einführung fertig? Oder wie weit ist die Person gekommen? Zum Beispiel „3/5 Folien“. peritio speichert, wann eine Folie erledigt wurde. Daraus lässt sich zweierlei erkennen:
Diese Ansicht zeigt, was Lernende in diesem Moment tun. Sie lesen eine Einführung, sie trainieren oder sie schreiben ein Examen. peritio ordnet die Personen in Gruppen:
So sieht die Lehrkraft, wer gerade Hilfe brauchen könnte. Auf der Karte steht nur, was peritio sieht. Zum Beispiel: „seit 4 Min. keine Antwort“. Das heißt nur: Seit einer Weile kam keine Antwort. Vielleicht denkt die Person nach. Vielleicht kommt sie nicht weiter. Das klärt ein Gespräch.
Manche Personen sind gar nicht mehr da. Sie haben die Seite geschlossen, aber der Lauf ist noch offen. Dann steht dort „Seite zu“ und nicht „keine Antwort“. Außerdem zeigt die Ansicht:
Manche Kurse haben eine Aufsicht. Dort gibt die Lehrkraft das Examen in dieser Ansicht frei.
Die Lehrkraft kann auf eine Person klicken. Dann sieht sie, was diese Person heute getan hat. Dort stehen die letzten Schritte mit Uhrzeit. Dort steht auch, wann sich die Person angemeldet hat. Richtig und falsch zeigt peritio dort nur beim Training. Im Examen zeigt peritio nur, wie viele Fragen beantwortet sind.
Für Kursautoren
Manchmal scheitern viele Personen an derselben Aufgabe. Dann liegt es oft an der Aufgabe selbst. Deshalb wertet peritio nicht nur die Lernenden aus. peritio wertet auch die Kurse aus. Dabei gilt immer: Ein Hinweis zum Kurs sagt nichts über die Lernenden.
Für jeden Kurs gibt es eine eigene Seite. Sie heißt Kursanalyse. Dort steht alles zusammen, was weiter unten einzeln erklärt ist.
Im Überblick steht die Reichweite. Die Reichweite zeigt: Wie viele Personen kommen bis zu welchem Seminar? Diese Zahl ist wichtig. Denn erst sie zeigt, ob die anderen Ergebnisse etwas aussagen.
Außerdem steht dort:
Auf dieser Seite stehen keine Namen. Manche Kurse kommen aus dem gemeinsamen Katalog von peritio. Dort zählen nur die Personen der eigenen Einrichtung.
Bei Kursen von peritio fehlt der Teil Kursqualität. Die Einrichtung sieht dann die Aufgaben, die ihren Teilnehmenden schwerfallen. Fällt eine Aufgabe auf, kann die Einrichtung sie an peritio melden. Die Hinweise zum Kurs weiter unten gelten nur für eigene Kurse. Eigene Kurse gibt es mit dem Zusatzmodul Eigene Kurse.
Die Zahlen zeigen, dass eine Aufgabe auffällt. Die Lernenden sagen, warum. Nach dem Training können sie jede Frage bewerten: 👍, 😐 oder 👎. Dazu kreuzen sie Gründe an. Hat der Kurs Einfache Sprache, stehen die Gründe auch in Einfacher Sprache da.
Diese Prüfung heißt Itemanalyse. Item heißt hier: eine Aufgabe. peritio zählt nur die erste Antwort jeder Person. Spätere Antworten sind durch das Üben besser.
Bei einer Frage mit Auswahl gibt es falsche Antworten. Diese falschen Antworten heißen Ablenker. Die Itemanalyse findet diese Probleme:
Ab 20 Antworten bekommt jede Aufgabe eine Stufe. Die Stufen gehen von 1 bis 10. Richtiges Raten rechnet peritio dabei heraus.
Mit diesen Stufen mischt peritio die Lernkontrolle. Die Mischung ist für alle gleich. Etwa 30 % der Aufgaben sind leicht und 20 % schwer. Der Rest ist mittel. Hat jemand eine Stufe von Hand festgelegt, bleibt diese Stufe.
Diese Hinweise gelten sofort. Dafür muss noch niemand geübt haben:
Diese Hinweise erscheinen erst, wenn mindestens drei Personen den Kurs nutzen.
Jede Empfehlung hat zwei getrennte Teile. Der erste Teil sagt, was peritio beobachtet hat. Der zweite Teil ist eine Vermutung zum Grund. So hält niemand die Vermutung für das Ergebnis.
Diese Hinweise gibt es:
Leitlinien
peritio sortiert nicht nach Leistung. peritio vergleicht niemanden mit einzelnen anderen Personen. Es gibt keine Gesamtnote. peritio sagt auch nichts über die Zukunft eines Menschen voraus.
Ein einzelner guter Lauf kann Glück sein. Deshalb zeigt peritio den mittleren Wert. peritio zeigt auch, wie weit die Werte auseinanderliegen und wie sie sich entwickeln.
Jede Aussage braucht eine Mindestzahl an Daten. Sonst steht dort „zu wenig Signal“. Denn eine falsche Warnung kostet viel Vertrauen. Eine richtige Warnung bringt weniger Vertrauen zurück.
Aussagen über Gruppen gibt es erst ab drei Personen. So kann niemand die Ergebnisse einer einzelnen Person herauslesen.
Die Schätzung zur Prüfung, die Zeitmessung und die Hinweise sind nur ein Rat. Gesperrt wird nur durch Regeln, die jemand mit Absicht festgelegt hat. Diese Regeln gibt es:
Die letzten beiden Regeln gelten nur, wenn die Einrichtung sie für einen Kurs einschaltet.
Die Schwierigkeit passt sich nicht an die Person an. Alle bekommen dieselbe Mischung aus leichten, mittleren und schweren Aufgaben. Sonst könnte man die Ergebnisse nicht vergleichen.
Das gilt für jede der drei Stufen: Zuerst kommen Aufgaben, die die Person noch nicht gesehen hat. So misst die Prüfung den Stoff. Sie misst nicht, ob jemand eine Aufgabe wiedererkennt.
Das gilt auch für die Abschlussprüfung. Sie nimmt Aufgaben aus jedem Seminar.
Die Begleitung im Raum zeigt, was gerade passiert. Sie zeigt auch die Schritte von heute. Diese Schritte kommen aus den gespeicherten Läufen und Folien. Die Ansicht bekommt laufend kleine Lebenszeichen vom Gerät. peritio bewahrt diese Lebenszeichen nicht auf. Deshalb kann später niemand nachlesen, wann jemand das Fenster gewechselt oder eine Pause gemacht hat.
Jede Person hat in peritio eine Rolle. Die Rolle bestimmt, welche Auswertungen jemand sieht. Niemand sieht Ergebnisse von Personen außerhalb seines Bereichs. Das gilt auch, wenn jemand einen direkten Link hat.
Lernende sehen nur ihren eigenen Lernstand: Lernprofil, Schätzung zur Prüfung, Zeitmessung und die eigenen Läufe. Die Ergebnisse anderer Personen sehen Lernende nie.
Ausbildende sehen den Lernstand, den Stand der Klasse und die Diagnose. Das gilt für die eigenen Klassen im eigenen Fachbereich. Die Diagnose gibt es immer nur für eine Klasse. So zählen keine fremden Personen mit. Ohne Namen sehen Ausbildende außerdem: die Zahlen zu den Aufgaben, die Kursanalyse und die Rückmeldungen der Lernenden. Die Begleitung im Raum sehen Ausbildende für die Klassen der eigenen Fachbereiche.
Ein Admin betreut peritio für die ganze Einrichtung. Er sieht alle Auswertungen der eigenen Einrichtung. Dazu gehören die Hinweise zur Qualität der eigenen Kurse. Dazu gehört auch die Begleitung im Raum für alle Klassen.
Für jede Rolle gilt: Aussagen über Gruppen gibt es erst ab drei Personen. Alle Rollen und Rechte genau erklärt
peritio wertet nur beantwortete Aufgaben aus. Manche Fähigkeiten zeigen sich so nicht. Zum Beispiel Kreativität, über sich selbst nachdenken, Zusammenarbeit und Arbeit an Projekten. Diese Fähigkeiten sieht man nur beim Beobachten und im Gespräch. peritio bietet mit Absicht kein Feld für frei geschriebene Beurteilungen über Personen.