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Ausbildungsberuf · noch nicht alle Kurse fertig

Werkstoffprüfer/-in

Die Tätigkeit im Ausbildungsberuf Werkstoffprüfer/-in umfasst insbesondere Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten von Werkstoffen sowie Verarbeitungs- und Veredelungsverfahren für metallische Werkstoffe und deren Anwendungsmöglichkeiten. Typische Tätigkeiten sind Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten von Werkstoffen; Verarbeitungs- und Veredelungsverfahren für metallische Werkstoffe und deren Anwendungsmöglichkeiten; Verarbeitungs- und Veredelungsverfahren für nicht metallische Werkstoffe und deren Anwendungsmöglichkeiten; Grundlagen der Prüfverfahren; Planen und Vorbereiten von Prüfaufträgen, Auswählen und Überprüfen von Prüfmitteln. Im Arbeitsalltag gehören dazu zum Beispiel: strukturellen Aufbau von Werkstoffen unterscheiden; Werkstoffe nach physikalischen, mechanischen und chemischen Eigenschaften beurteilen; Eigenschaften von Werkstoffen qualitativ ermitteln; Beanspruchungsarten von Bauteilen qualitativ bewerten; Herstellungsverfahren, insbesondere Gießen, Sintern, Schmieden, Walzen und spanende Verfahren, unterscheiden; Wärmebehandlungen und andere Veredelungsverfahren zur Erzielung spezifischer Werkstoffeigenschaften einordnen. Die konkrete Ausprägung hängt von Fachrichtung, Betrieb und Einsatzgebiet ab. Dabei werden Werkzeuge, Maschinen oder technische Anlagen vorbereitet, bedient und kontrolliert. Im Labor werden Proben, Stoffe und Versuchsanordnungen sorgfältig vorbereitet, untersucht und dokumentiert. Sorgfalt, Arbeitssicherheit, Qualität und ein verantwortungsvoller Umgang mit Material und Zeit sind dabei durchgehend wichtig.

Jede Ausbildung hat einen festen Plan. Der Plan heißt Ausbildungsrahmenplan. Jeder Punkt im Plan heißt Position. Für jede Position soll es einen Kurs geben. Die Zahlen zeigen, wie viele Kurse schon fertig sind.

3.5 Jahreso lange dauert die Ausbildung, das sind 7 Halbjahre
46Positionen stehen im Plan
0davon gibt es schon als Kurs
46Kurse bauen wir noch

Der Plan steht in einer Verordnung. Eine Verordnung ist eine Regel vom Staat. Für diesen Beruf gilt: WerkstPrAusbV 2013

Für Auszubildende in diesem Beruf: Auf dieser Seite stehen alle Themen der Ausbildung. Wie peritio beim Lernen hilft, steht auf der Seite für Lernende.

Kursplan

Der Ausbildungsrahmenplan und die passenden Kurse

Links stehen die Positionen aus dem Ausbildungsrahmenplan. Dazu steht, wann die Verordnung das Thema vorsieht. Manche Positionen haben schon einen Kurs bei peritio. Dann können Sie auf die Position klicken. Jeder Kurs hat eine Einführung, ein Training und eine Lernkontrolle. Für die anderen Positionen bauen wir die Kurse noch.

Die Farben im Plan bedeuten:

  • typisch für diesen Beruf
  • kommt in der ganzen Ausbildung immer wieder vor
  1. 1. bis 18. Monat 1. bis 2. Ausbildungsjahr

    • A01 Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten von Werkstoffenin Arbeit 4 Wochen
    • A02 Verarbeitungs- und Veredelungsverfahren für metallische Werkstoffe und deren Anwendungsmöglichkeitenin Arbeit 5 Wochen
    • A03 Verarbeitungs- und Veredelungsverfahren für nicht metallische Werkstoffe und deren Anwendungsmöglichkeitenin Arbeit 5 Wochen
    • A04 Grundlagen der Prüfverfahrenin Arbeit 10 Wochen
    • A05 Planen und Vorbereiten von Prüfaufträgen, Auswählen und Überprüfen von Prüfmittelnin Arbeit 6 Wochen
    • A06 Einrichten von Prüfarbeitsplätzenin Arbeit 5 Wochen
    • A07 Durchführen von Prüfungenin Arbeit 12 Wochen · 2 weitere Zeitrahmen
    • A08 Bewerten von Prüfergebnissenin Arbeit 3 Wochen
    • A09 Dokumentieren von Prüfungsverlauf, Messwerten und Prüfergebnissenin Arbeit 6 Wochen
    • F06 Betriebliche und technische Kommunikation; Qualitätsmanagementin Arbeit 2 Wochen
    • F07 Bearbeiten von Werkstücken aus unterschiedlichen Werkstoffenin Arbeit 3 Wochen
    • F08 Warten und Pflegen von Werkzeugen, Messgeräten und Betriebseinrichtungenin Arbeit 3 Wochen
  2. 19. bis 42. Monat 2. bis 4. Ausbildungsjahr

    • A02 Verarbeitungs- und Veredelungsverfahren für metallische Werkstoffe und deren Anwendungsmöglichkeitenin Arbeit 2 Wochen
    • A03 Verarbeitungs- und Veredelungsverfahren für nicht metallische Werkstoffe und deren Anwendungsmöglichkeitenin Arbeit 2 Wochen
    • A04 Grundlagen der Prüfverfahrenin Arbeit 2 Wochen
    • A05 Planen und Vorbereiten von Prüfaufträgen, Auswählen und Überprüfen von Prüfmittelnin Arbeit 2 Wochen
    • A07 Durchführen von Prüfungenin Arbeit 2 Wochen · 8 Wochen
    • A08 Bewerten von Prüfergebnissenin Arbeit 6 Wochen
    • A09 Dokumentieren von Prüfungsverlauf, Messwerten und Prüfergebnissenin Arbeit 6 Wochen
    • B01 Ändern und Beurteilen von Werkstoffeigenschaftenin Arbeit 10 Wochen
    • B02 Ermitteln mechanisch- technologischer Werkstoffeigenschaftenin Arbeit 12 Wochen
    • B03 Durchführen metallografischer Untersuchungenin Arbeit 24 Wochen
    • B04 Anwenden zerstörungsfreier Werkstoffprüfverfahrenin Arbeit 5 Wochen
    • B05 Ermitteln sonstiger Werkstoff- und Produkteigenschaftenin Arbeit 4 Wochen
    • B06 Analysieren von Fehlerursachenin Arbeit 14 Wochen
    • C01 Einordnen von Aufbau und Struktur von Kunststoffenin Arbeit 6 Wochen
    • C02 Beurteilen der Eigenschaften von Kunststoffenin Arbeit 6 Wochen
    • C03 Unterscheiden und Anwenden von Verarbeitungsverfahren für Kunststoffein Arbeit 10 Wochen
    • C04 Ermitteln mechanisch- technologischer Eigenschaften von Kunststoffenin Arbeit 14 Wochen
    • C05 Ermitteln thermischer, physikalisch-chemischer und morphologischer Eigenschaften von Kunststoffenin Arbeit 14 Wochen
    • C06 Anwenden zerstörungsfreier Werkstoffprüfverfahrenin Arbeit 5 Wochen
    • C07 Analysieren von Fehlerursachenin Arbeit 14 Wochen
    • D01 Beurteilen von Änderungen der Werkstoffeigenschaftenin Arbeit 14 Wochen
    • D02 Planen und Festlegen betrieblicher Arbeits- und Prüfabläufein Arbeit 6 Wochen
    • D03 Auswählen von Wärmebehandlungsverfahrenin Arbeit 4 Wochen
    • D04 Vorbereiten und Bedienen von Wärmebehandlungsanlagenin Arbeit 15 Wochen
    • D05 Nachbehandeln und Freigeben wärmebehandelter Teilein Arbeit 4 Wochen
    • D06 Prüfen und Bestimmen von Werkstoffeigenschaftenin Arbeit 16 Wochen
    • D07 Anwenden zerstörungsfreier Werkstoffprüfverfahrenin Arbeit 6 Wochen
    • D08 Analysieren von Fehlerursachenin Arbeit 4 Wochen
    • E01 Unterscheiden von Beanspruchungen und Fehlerarten in technischen Systemenin Arbeit 10 Wochen
    • E02 Vorbereiten von Prüfeinsätzen in technischen Systemenin Arbeit 6 Wochen
    • E03 Vorbereiten von Prüfarbeitsplätzen in technischen Systemenin Arbeit 8 Wochen
    • E04 Durchführen von Prüfverfahren und -prozessen im Einsatzgebiet und Umsetzen von Anforderungen des Qualitätsmanagementsin Arbeit 16 Wochen
    • E05 Analysieren von Prüfergebnissenin Arbeit 10 Wochen
    • E06 Durchführen von Maßnahmen nach Prüfungenin Arbeit 3 Wochen
    • E07 Dokumentieren des technischen Systemzustandesin Arbeit 10 Wochen
    • E08 Analysieren von Fehlerursachenin Arbeit 6 Wochen
    • F06 Betriebliche und technische Kommunikation; Qualitätsmanagementin Arbeit 3 Wochen
    • F07 Bearbeiten von Werkstücken aus unterschiedlichen Werkstoffenin Arbeit 2 Wochen

Über die ganze Ausbildung die Verordnung nennt dafür keinen eigenen Zeitraum

  • F01 Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrechtin Arbeit
  • F02 Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebesin Arbeit
  • F03 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeitin Arbeit
  • F04 Umweltschutzin Arbeit
  • F05 Handhaben von Arbeits- und Gefahrstoffenin Arbeit

Die Einteilung kommt aus dem Ausbildungsrahmenplan in der Verordnung. Wir übernehmen die Zeiten aus der Verordnung. Manchmal nennt die Verordnung nur einen groben Zeitraum, zum Beispiel ein ganzes Jahr. Manche Positionen stehen mehrmals im Plan. Beim ersten Mal lernt man das Thema. Später vertieft man es. Jede Einrichtung entscheidet selbst, wann sie den Kurs dazu einsetzt.

Woher diese Liste kommt

Ausbildungsrahmenplan für Werkstoffprüfer/-in. Hinterlegte Quelle: Fundstelle: BGBl. I 2013, 1704 - 1715

Diese Positionen haben noch keinen Kurs

Für diese Positionen aus der Verordnung bauen wir die Kurse noch:

  • A01 Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten von Werkstoffen
  • A02 Verarbeitungs- und Veredelungsverfahren für metallische Werkstoffe und deren Anwendungsmöglichkeiten
  • A03 Verarbeitungs- und Veredelungsverfahren für nicht metallische Werkstoffe und deren Anwendungsmöglichkeiten
  • A04 Grundlagen der Prüfverfahren
  • A05 Planen und Vorbereiten von Prüfaufträgen, Auswählen und Überprüfen von Prüfmitteln
  • A06 Einrichten von Prüfarbeitsplätzen
  • A07 Durchführen von Prüfungen
  • A08 Bewerten von Prüfergebnissen
  • A09 Dokumentieren von Prüfungsverlauf, Messwerten und Prüfergebnissen
  • B01 Ändern und Beurteilen von Werkstoffeigenschaften
  • B02 Ermitteln mechanisch- technologischer Werkstoffeigenschaften
  • B03 Durchführen metallografischer Untersuchungen
  • B04 Anwenden zerstörungsfreier Werkstoffprüfverfahren
  • B05 Ermitteln sonstiger Werkstoff- und Produkteigenschaften
  • B06 Analysieren von Fehlerursachen
  • C01 Einordnen von Aufbau und Struktur von Kunststoffen
  • C02 Beurteilen der Eigenschaften von Kunststoffen
  • C03 Unterscheiden und Anwenden von Verarbeitungsverfahren für Kunststoffe
  • C04 Ermitteln mechanisch- technologischer Eigenschaften von Kunststoffen
  • C05 Ermitteln thermischer, physikalisch-chemischer und morphologischer Eigenschaften von Kunststoffen
  • C06 Anwenden zerstörungsfreier Werkstoffprüfverfahren
  • C07 Analysieren von Fehlerursachen
  • D01 Beurteilen von Änderungen der Werkstoffeigenschaften
  • D02 Planen und Festlegen betrieblicher Arbeits- und Prüfabläufe
  • D03 Auswählen von Wärmebehandlungsverfahren
  • D04 Vorbereiten und Bedienen von Wärmebehandlungsanlagen
  • D05 Nachbehandeln und Freigeben wärmebehandelter Teile
  • D06 Prüfen und Bestimmen von Werkstoffeigenschaften
  • D07 Anwenden zerstörungsfreier Werkstoffprüfverfahren
  • D08 Analysieren von Fehlerursachen
  • E01 Unterscheiden von Beanspruchungen und Fehlerarten in technischen Systemen
  • E02 Vorbereiten von Prüfeinsätzen in technischen Systemen
  • E03 Vorbereiten von Prüfarbeitsplätzen in technischen Systemen
  • E04 Durchführen von Prüfverfahren und -prozessen im Einsatzgebiet und Umsetzen von Anforderungen des Qualitätsmanagements
  • E05 Analysieren von Prüfergebnissen
  • E06 Durchführen von Maßnahmen nach Prüfungen
  • E07 Dokumentieren des technischen Systemzustandes
  • E08 Analysieren von Fehlerursachen
  • F01 Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
  • F02 Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • F03 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
  • F04 Umweltschutz
  • F05 Handhaben von Arbeits- und Gefahrstoffen
  • F06 Betriebliche und technische Kommunikation; Qualitätsmanagement
  • F07 Bearbeiten von Werkstücken aus unterschiedlichen Werkstoffen
  • F08 Warten und Pflegen von Werkzeugen, Messgeräten und Betriebseinrichtungen

Für Ihre Klasse

So arbeitet eine Klasse mit peritio

Jahrgang anlegen

Sie wählen den Beruf und den Beginn der Ausbildung. Dann nehmen Sie die Auszubildenden in die Klasse auf. Die Klasse bekommt sofort alle 0 Kurse zu diesem Beruf.

Im richtigen Halbjahr

Jeder Kurs öffnet sich, sobald die Klasse sein Halbjahr erreicht. Deshalb sehen die Lernenden nur die Themen, die gerade dran sind. Sie müssen nicht lange suchen.

Lernstand für jede Position

Sie sehen für jede Position: Wer hat das Thema gelernt? Wer hat geübt? Wer hat die Lernkontrolle bestanden? So erkennen Sie auch, wer Hilfe braucht. Mehr dazu steht unter Auswertung.

Für alle, die mehr Hilfe brauchen

Manche Lernende brauchen mehr Unterstützung. Dafür gibt es:

  • dieselben Aufgaben noch einmal in Einfacher Sprache,
  • eine Funktion zum Vorlesen,
  • einen kurzen Text vor jeder Aufgabe, der erklärt, worum es geht,
  • eine Zahl zur Zeit: Manche Personen können den Stoff, schaffen aber die Zeit nicht. peritio zeigt das als Zahl. Mit dieser Zahl lässt sich ein Gespräch über einen Nachteilsausgleich begründen. Ein Nachteilsausgleich ist zum Beispiel mehr Zeit in der Prüfung. peritio stellt diese Zeit nicht von selbst ein.

Die Anforderungen bleiben für alle gleich. Nur der Weg dahin passt sich an. Mehr dazu steht unter Grundsätze.

Häufige Fragen zu diesem Beruf

Ersetzt peritio die Berufsschule?

Nein. Die Berufsschule hat einen eigenen Plan für den Unterricht. Die Kurse folgen einem anderen Plan: dem Ausbildungsrahmenplan für den Betrieb. Die Kurse ergänzen also den Unterricht. Sie zeigen, was die Lernenden schon sicher können.

Wann sind die fehlenden Kurse fertig?

Im Kursplan steht bei jeder Position, für welches Halbjahr sie geplant ist. Einen festen Termin nennen wir nicht. Braucht Ihr Jahrgang eine Position zu einem bestimmten Zeitpunkt? Dann sagen Sie es uns.

Können wir den Kursplan ändern?

Ja. Sie können für jede Klasse festlegen, welche Kurse sie bekommt. Sie legen auch fest, ab wann die Kurse offen sind. Sie möchten eigene Inhalte ergänzen? Dafür gibt es das Zusatzpaket „Eigene Kurse“. Ein Zusatzpaket können Sie zu peritio dazubuchen.