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Ausbildungsberuf · noch nicht alle Kurse fertig

Orthopädieschuhmacher/-in

Die Tätigkeit im Ausbildungsberuf Orthopädieschuhmacher/-in umfasst insbesondere Beurteilen von Anatomie, Physiologie und Pathologie der Stütz- und Bewegungsorgane sowie Bearbeiten von Werk- und Hilfsstoffen. Typische Tätigkeiten sind Beurteilen von Anatomie, Physiologie und Pathologie der Stütz- und Bewegungsorgane; Bearbeiten von Werk- und Hilfsstoffen; Anmessen von orthopädieschuhtechnischen Hilfsmitteln; Beraten und Betreuen von Kunden und Kundinnen sowie von Patienten und Patientinnen; Entwickeln und Vorbereiten von Modellen. Im Arbeitsalltag gehören dazu zum Beispiel: Aufbau und Funktion von Stütz- und Bewegungsorganen den orthopädischen Versorgungen zuordnen; biomechanische Vorgänge unter Beachtung der ganzheitlichen Statik und Dynamik beurteilen, insbesondere in der Schrittabwicklung; orthopädische Krankheitsbilder, insbesondere Fehlbildungen, Fehlstellungen, Beinlängendifferenzen, Lähmungen sowie Fuß- und Beinamputationen, im Hinblick auf die damit verbundenen funktione…; Wechselbeziehungen zwischen orthopädischen Maßnahmen und dem menschlichen Organismus beurteilen und berücksichtigen; traumatische Krankheitsbilder, insbesondere Frakturen und Rupturen, beurteilen und postoperative Versorgungen vornehmen; pathologische Beeinträchtigungen, insbesondere beim Stehen und Gehen, beurteilen und Auswirkungen auf Patienten und Patientinnen sowie Anforderungen an orthopädische Hilfsmittel feststellen. Die konkrete Ausprägung hängt von Fachrichtung, Betrieb und Einsatzgebiet ab. Je nach Einsatzgebiet gehört der Austausch mit Kundinnen und Kunden, Auftraggebern oder anderen beteiligten Personen dazu. Dabei werden Werkzeuge, Maschinen oder technische Anlagen vorbereitet, bedient und kontrolliert. Gearbeitet wird überwiegend in Werkstätten, Produktionsräumen oder spezialisierten Betriebsbereichen. Sorgfalt, Arbeitssicherheit, Qualität und ein verantwortungsvoller Umgang mit Material und Zeit sind dabei durchgehend wichtig.

Jede Ausbildung hat einen festen Plan. Der Plan heißt Ausbildungsrahmenplan. Jeder Punkt im Plan heißt Position. Für jede Position soll es einen Kurs geben. Die Zahlen zeigen, wie viele Kurse schon fertig sind.

3.5 Jahreso lange dauert die Ausbildung, das sind 7 Halbjahre
21Positionen stehen im Plan
0davon gibt es schon als Kurs
21Kurse bauen wir noch

Der Plan steht in einer Verordnung. Eine Verordnung ist eine Regel vom Staat. Für diesen Beruf gilt: HwO

Für Auszubildende in diesem Beruf: Auf dieser Seite stehen alle Themen der Ausbildung. Wie peritio beim Lernen hilft, steht auf der Seite für Lernende.

Kursplan

Der Ausbildungsrahmenplan und die passenden Kurse

Links stehen die Positionen aus dem Ausbildungsrahmenplan. Dazu steht, wann die Verordnung das Thema vorsieht. Manche Positionen haben schon einen Kurs bei peritio. Dann können Sie auf die Position klicken. Jeder Kurs hat eine Einführung, ein Training und eine Lernkontrolle. Für die anderen Positionen bauen wir die Kurse noch.

Die Farben im Plan bedeuten:

  • typisch für diesen Beruf
  • kommt in der ganzen Ausbildung immer wieder vor
  1. 1. bis 18. Monat 1. bis 2. Ausbildungsjahr

    • A01 Beurteilen von Anatomie, Physiologie und Pathologie der Stütz- und Bewegungsorganein Arbeit 6 Wochen
    • A02 Bearbeiten von Werk- und Hilfsstoffenin Arbeit 10 Wochen
    • A03 Anmessen von orthopädieschuhtechnischen Hilfsmittelnin Arbeit 4 Wochen
    • A04 Beraten und Betreuen von Kunden und Kundinnen sowie von Patienten und Patientinnenin Arbeit 4 Wochen
    • A05 Entwickeln und Vorbereiten von Modellenin Arbeit 4 Wochen
    • A06 Herstellen und Instandsetzen von orthopädischen Maßschuhenin Arbeit 14 Wochen
    • A07 Anfertigen von orthopädischen Elementenin Arbeit 8 Wochen
    • A08 Anbringen von orthopädischen Zurichtungen an Konfektionsschuhenin Arbeit 10 Wochen
    • A09 Anfertigen von Einlagen, Innenschuhen, Unterschenkel- und Fußorthesen sowie von Fußprothesenin Arbeit 6 Wochen
    • B05 Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufenin Arbeit 4 Wochen
    • B06 Anwenden fachbezogener rechtlicher Vorschriftenin Arbeit 4 Wochen
    • B08 Betriebliche und technische Kommunikationin Arbeit 2 Wochen
    • B09 Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmenin Arbeit 2 Wochen
  2. 19. bis 42. Monat 2. bis 4. Ausbildungsjahr

    • A01 Beurteilen von Anatomie, Physiologie und Pathologie der Stütz- und Bewegungsorganein Arbeit 6 Wochen
    • A02 Bearbeiten von Werk- und Hilfsstoffenin Arbeit 4 Wochen
    • A03 Anmessen von orthopädieschuhtechnischen Hilfsmittelnin Arbeit 6 Wochen
    • A04 Beraten und Betreuen von Kunden und Kundinnen sowie von Patienten und Patientinnenin Arbeit 4 Wochen
    • A05 Entwickeln und Vorbereiten von Modellenin Arbeit 10 Wochen
    • A06 Herstellen und Instandsetzen von orthopädischen Maßschuhenin Arbeit 14 Wochen
    • A07 Anfertigen von orthopädischen Elementenin Arbeit 6 Wochen
    • A09 Anfertigen von Einlagen, Innenschuhen, Unterschenkel- und Fußorthesen sowie von Fußprothesenin Arbeit 12 Wochen
    • A10 Ausführen von medizinischen Fußpflegemaßnahmenin Arbeit 4 Wochen
    • A11 Anmessen und Anpassen von konfektionierten Bandagen, Orthesen und Hilfsmitteln zur Kompressionsversorgungin Arbeit 8 Wochen
    • A12 Anmessen und Anpassen von konfektionierten Schuhenin Arbeit 10 Wochen
    • B05 Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufenin Arbeit 6 Wochen
    • B07 Verkaufen von Dienstleistungen, Waren und Produktenin Arbeit 4 Wochen
    • B08 Betriebliche und technische Kommunikationin Arbeit 6 Wochen
    • B09 Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmenin Arbeit 4 Wochen

Über die ganze Ausbildung die Verordnung nennt dafür keinen eigenen Zeitraum

  • B01 Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrechtin Arbeit
  • B02 Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebesin Arbeit
  • B03 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeitin Arbeit
  • B04 Umweltschutzin Arbeit

Die Einteilung kommt aus dem Ausbildungsrahmenplan in der Verordnung. Wir übernehmen die Zeiten aus der Verordnung. Manchmal nennt die Verordnung nur einen groben Zeitraum, zum Beispiel ein ganzes Jahr. Manche Positionen stehen mehrmals im Plan. Beim ersten Mal lernt man das Thema. Später vertieft man es. Jede Einrichtung entscheidet selbst, wann sie den Kurs dazu einsetzt.

Woher diese Liste kommt

Ausbildungsrahmenplan für Orthopädieschuhmacher/-in. Hinterlegte Quelle: Fundstelle: BGBl. I 2015, 1302 - 1307

Diese Positionen haben noch keinen Kurs

Für diese Positionen aus der Verordnung bauen wir die Kurse noch:

  • A01 Beurteilen von Anatomie, Physiologie und Pathologie der Stütz- und Bewegungsorgane
  • A02 Bearbeiten von Werk- und Hilfsstoffen
  • A03 Anmessen von orthopädieschuhtechnischen Hilfsmitteln
  • A04 Beraten und Betreuen von Kunden und Kundinnen sowie von Patienten und Patientinnen
  • A05 Entwickeln und Vorbereiten von Modellen
  • A06 Herstellen und Instandsetzen von orthopädischen Maßschuhen
  • A07 Anfertigen von orthopädischen Elementen
  • A08 Anbringen von orthopädischen Zurichtungen an Konfektionsschuhen
  • A09 Anfertigen von Einlagen, Innenschuhen, Unterschenkel- und Fußorthesen sowie von Fußprothesen
  • A10 Ausführen von medizinischen Fußpflegemaßnahmen
  • A11 Anmessen und Anpassen von konfektionierten Bandagen, Orthesen und Hilfsmitteln zur Kompressionsversorgung
  • A12 Anmessen und Anpassen von konfektionierten Schuhen
  • B01 Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
  • B02 Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • B03 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
  • B04 Umweltschutz
  • B05 Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen
  • B06 Anwenden fachbezogener rechtlicher Vorschriften
  • B07 Verkaufen von Dienstleistungen, Waren und Produkten
  • B08 Betriebliche und technische Kommunikation
  • B09 Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen

Für Ihre Klasse

So arbeitet eine Klasse mit peritio

Jahrgang anlegen

Sie wählen den Beruf und den Beginn der Ausbildung. Dann nehmen Sie die Auszubildenden in die Klasse auf. Die Klasse bekommt sofort alle 0 Kurse zu diesem Beruf.

Im richtigen Halbjahr

Jeder Kurs öffnet sich, sobald die Klasse sein Halbjahr erreicht. Deshalb sehen die Lernenden nur die Themen, die gerade dran sind. Sie müssen nicht lange suchen.

Lernstand für jede Position

Sie sehen für jede Position: Wer hat das Thema gelernt? Wer hat geübt? Wer hat die Lernkontrolle bestanden? So erkennen Sie auch, wer Hilfe braucht. Mehr dazu steht unter Auswertung.

Für alle, die mehr Hilfe brauchen

Manche Lernende brauchen mehr Unterstützung. Dafür gibt es:

  • dieselben Aufgaben noch einmal in Einfacher Sprache,
  • eine Funktion zum Vorlesen,
  • einen kurzen Text vor jeder Aufgabe, der erklärt, worum es geht,
  • eine Zahl zur Zeit: Manche Personen können den Stoff, schaffen aber die Zeit nicht. peritio zeigt das als Zahl. Mit dieser Zahl lässt sich ein Gespräch über einen Nachteilsausgleich begründen. Ein Nachteilsausgleich ist zum Beispiel mehr Zeit in der Prüfung. peritio stellt diese Zeit nicht von selbst ein.

Die Anforderungen bleiben für alle gleich. Nur der Weg dahin passt sich an. Mehr dazu steht unter Grundsätze.

Häufige Fragen zu diesem Beruf

Ersetzt peritio die Berufsschule?

Nein. Die Berufsschule hat einen eigenen Plan für den Unterricht. Die Kurse folgen einem anderen Plan: dem Ausbildungsrahmenplan für den Betrieb. Die Kurse ergänzen also den Unterricht. Sie zeigen, was die Lernenden schon sicher können.

Wann sind die fehlenden Kurse fertig?

Im Kursplan steht bei jeder Position, für welches Halbjahr sie geplant ist. Einen festen Termin nennen wir nicht. Braucht Ihr Jahrgang eine Position zu einem bestimmten Zeitpunkt? Dann sagen Sie es uns.

Können wir den Kursplan ändern?

Ja. Sie können für jede Klasse festlegen, welche Kurse sie bekommt. Sie legen auch fest, ab wann die Kurse offen sind. Sie möchten eigene Inhalte ergänzen? Dafür gibt es das Zusatzpaket „Eigene Kurse“. Ein Zusatzpaket können Sie zu peritio dazubuchen.