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Ausbildungsberuf · im Aufbau

Mediengestalter/-in Digital und Print

Die Tätigkeit im Ausbildungsberuf Mediengestalter/-in Digital und Print umfasst insbesondere Planen und Organisieren von Arbeitsprozessen sowie Gestalten von Medien.

Typische Tätigkeiten

  • Planen und Organisieren von Arbeitsprozessen
  • Gestalten von Medien
  • Erstellen, Bearbeiten und Beurteilen von Bild- und Grafikdaten
  • Erstellen ausgabespezifischer Produktionsdaten
  • Planen und Organisieren von Projekten

Im Arbeitsalltag zum Beispiel

  • Auftragsunterlagen entsprechend der Auftragsbeschreibung auf Vollständigkeit prüfen
  • medienspezifische Besonderheiten in Planungs- und Organisationsprozessen berücksichtigen
  • technische Umsetzbarkeit des Auftrags prüfen sowie bei Bedarf Lösungsschritte vorschlagen und einleiten
  • Teilaufgaben für den Arbeitsprozess definieren und deren Umsetzung überprüfen
  • Aufgaben im Team planen, abstimmen und bearbeiten
  • Termine strukturieren, planen und kontrollieren

Die konkrete Ausprägung hängt von Fachrichtung, Betrieb und Einsatzgebiet ab. Je nach Einsatzgebiet gehört der Austausch mit Kundinnen und Kunden, Auftraggebern oder anderen beteiligten Personen dazu. Dabei werden Werkzeuge, Maschinen oder technische Anlagen vorbereitet, bedient und kontrolliert. Arbeitsaufträge und Ergebnisse werden häufig mit digitalen Systemen, Fachsoftware oder technischen Unterlagen bearbeitet und dokumentiert. Im Labor werden Proben, Stoffe und Versuchsanordnungen sorgfältig vorbereitet, untersucht und dokumentiert. Sorgfalt, Arbeitssicherheit, Qualität und ein verantwortungsvoller Umgang mit Material und Zeit sind dabei durchgehend wichtig.

3 Jahre6 Halbjahre
39Positionen des Rahmenplans
0davon als Kurs verfügbar
39in Arbeit

Grundlage: BBiG

Beobachtung, Modellpfad und Szenarien

Beruf im Wandel: Beschäftigung und Zukunftsszenarien

Der Hauptchart trennt tatsächlich beobachtete Beschäftigung, ein mögliches aktuelles Ausgangsniveau und modellierte Pfade für die kommenden fünf Jahre. Beschleunigter technischer Fortschritt wird als Szenarioannahme behandelt, nicht als sichere Vorhersage.

Modellbasierte Fünfjahresprognose mit hoher Unsicherheit – auf Basis dokumentierter und illustrativer Annahmen; kein statistischer Erwartungswert.

Prognosestichtag2026
Prognosejahre2027–2031
Letzter tatsächlicher Datenstandnicht verfügbar
DatenbasisunzureichendBA-Reihe oder passende QuBe-Referenz ist unvollständig.
ModellunsicherheithochArbeitszeitanteile, Einführung, Netto-Zeitersparnis, Nachfrageantwort und KI-Anteil der QuBe-Referenz sind nicht berufsspezifisch kalibriert.

Einordnung: Der Korridor ist die Spannweite der drei berechneten Szenarien. Er ist kein Konfidenzintervall und keine Wahrscheinlichkeit.

beobachtete Beschäftigung Schrittweise Einführung Beschleunigte Einführung Fähigkeitssprung mit Umstellung
Beschäftigung und modellierte Zukunftsszenarien Durchgezogene Linie: beobachtete Beschäftigung. Gestrichelte Linien: QuBe-Referenz und drei modellbasierte Szenarien. Index 100 entspricht dem aktuellen Ausgangsniveau. 100105110 202620272028202920302031 Szenarienkorridor: jährliche Unter- und Obergrenze der drei Szenarien Fähigkeitssprung mit UmstellungFähigkeitssprung mit UmstellungBeschleunigte EinführungBeschleunigte EinführungSchrittweise EinführungSchrittweise Einführung Beobachtung / Simulation

Index 100 = geschätztes beziehungsweise beobachtetes Ausgangsniveau am Prognosestichtag. Absolute Zukunftszahlen werden nicht behauptet, weil BA und QuBe je nach Beruf unterschiedliche Abgrenzungen haben.

Prüftabelle je Prognosejahr. Der Korridor ist keine statistische Unsicherheit.
SzenarioJahrReferenzbedarf
Index
KI-Zeitersparniszusätzliche Nachfrageneue AufgabenPersonalbedarf
Index
Schrittweise Einführung2027100,00,00 %0,00 %0,00 %100,0
Schrittweise Einführung2028100,00,00 %0,00 %0,00 %100,0
Schrittweise Einführung2029100,00,00 %0,00 %0,00 %100,0
Schrittweise Einführung2030100,00,00 %0,00 %0,00 %100,0
Schrittweise Einführung2031100,00,00 %0,00 %0,00 %100,0
Beschleunigte Einführung2027100,00,00 %0,00 %0,00 %100,0
Beschleunigte Einführung2028100,00,56 %1,01 %0,50 %101,2
Beschleunigte Einführung2029100,01,69 %2,02 %1,01 %102,0
Beschleunigte Einführung2030100,03,07 %3,05 %1,51 %102,7
Beschleunigte Einführung2031100,04,06 %4,08 %2,02 %103,6
Fähigkeitssprung mit Umstellung2027100,00,00 %0,00 %0,00 %100,0
Fähigkeitssprung mit Umstellung2028100,00,79 %1,51 %1,01 %102,0
Fähigkeitssprung mit Umstellung2029100,02,52 %3,05 %2,02 %103,5
Fähigkeitssprung mit Umstellung2030100,04,49 %4,60 %3,05 %104,9
Fähigkeitssprung mit Umstellung2031100,05,70 %6,18 %4,08 %106,7

Hinweis zur Prüftabelle: 0,00 % bedeutet hier eine ausdrücklich gesetzte neutrale Szenarioannahme, keine gemessene Nullwirkung. Fehlende Werte werden nicht als null eingesetzt; die übrigen Werte sind modellierte Größen und keine beobachteten Stellenveränderungen. Der letzte belegte Automatisierungsindex kalibriert – sofern vorhanden – nur die technische Reichweite des Tätigkeitsproxys.

Warum unterscheiden sich die Pfade?

Schrittweise Einführung: Im Jahr 2031 werden 0,00 % KI-bedingte Netto-Zeitersparnis, 0,00 % zusätzliche Nachfrage und 0,00 % neue Aufgaben modelliert. Daraus ergibt sich ein Personalbedarfsindex von 100,0.

Beschleunigte Einführung: Im Jahr 2031 werden 4,06 % KI-bedingte Netto-Zeitersparnis, 4,08 % zusätzliche Nachfrage und 2,02 % neue Aufgaben modelliert. Daraus ergibt sich ein Personalbedarfsindex von 103,6.

Fähigkeitssprung mit Umstellung: Im Jahr 2031 werden 5,70 % KI-bedingte Netto-Zeitersparnis, 6,18 % zusätzliche Nachfrage und 4,08 % neue Aufgaben modelliert. Daraus ergibt sich ein Personalbedarfsindex von 106,7.

Beim Fähigkeitssprung können zusätzliche Nachfrage und neue Aufgaben die eingesparte Arbeitszeit übersteigen. Das ist hier eine Folge der ausdrücklich gesetzten Szenarioparameter, kein beobachteter Beschäftigungseffekt.

Erklärende Einflussfaktoren

Wirtschaftliche Entwicklung und technische Veränderung können den Personalbedarf beeinflussen. Sie werden hier getrennt vom Hauptchart gezeigt. Das gesamtwirtschaftliche BIP wird nicht mit einer unbelegten berufsspezifischen Elastizität in den Bedarf umgerechnet.

Gesamtwirtschaftlicher Kontext, nicht berufsspezifische Nachfrage
MerkmalDatenartJahrWert
bip_real_indexbeobachtung2021101,69 Index 2020=100
bip_real_indexbeobachtung2022105,77 Index 2020=100
bip_real_indexbeobachtung2023105,74 Index 2020=100
bip_real_indexbeobachtung2024104,57 Index 2020=100
bip_real_indexbeobachtung2025104,65 Index 2020=100
bip_real_indexbeobachtung2026105,24 Index 2020=100
bip_real_wachstumprojektion20261,30 % Veränderung gegenüber Vorjahr
bip_real_wachstumprojektion20271,10 % Veränderung gegenüber Vorjahr
bip_real_wachstumprojektion20280,40 % Veränderung gegenüber Vorjahr

Das BIP beschreibt die Gesamtwirtschaft. Ohne berufsspezifische Branchengewichte und Elastizität wird daraus keine zusätzliche Personalwirkung berechnet. QuBe wird nicht nachträglich um das allgemeine BIP korrigiert.

KI und Tätigkeitswandel

Technische Fähigkeiten, betriebliche Einführung, Netto-Zeitersparnis und tatsächlicher Personalbedarf sind verschiedene Größen. Ein technisches Potenzial wird deshalb nicht als Stellenabbau übersetzt.

Substituierbarkeitspotenzial 2022: 100,0 ProzentTechnisches Potenzial zur Automatisierung von Tätigkeiten. Keine Wahrscheinlichkeit für Arbeitsplatzverlust.Separat belegte Datenjahre dieser Zuordnung: 2016, 2019, 2022.

Das Substituierbarkeitspotenzial misst technische Automatisierbarkeit von Tätigkeiten. Es ist keine Prognose für Stellenabbau oder das Verschwinden eines Berufs.

Einheit: Anteil technisch automatisierbarer Kerntätigkeiten in %.

0 % 20 % 40 % 60 % 80 % 100 % 100 % 2016 2019 2022
Beobachtetes Substituierbarkeitspotenzial je Stützjahr
JahrAnteil technisch automatisierbarer Kerntätigkeiten in %Hinweis
20160 %beobachtet
20190 %beobachtet
2022100 %letzter Datenpunkt

Datenstand Technikstand 2022, abgerufen am 01.11.2026. Aus dieser kurzen Reihe wird keine Richtung in die Zukunft fortgeschrieben.

Die technische Kennzahl misst weder tatsächliche Einführung noch eingesparte Arbeitszeit oder Beschäftigungseffekt. Im Szenariopfad wird der letzte belegte Wert ausschließlich zur Kalibrierung der technischen Reichweite verwendet, niemals als Arbeitszeitanteil oder Stellenabbauquote.

KI-Datenzuordnung

Job-Futuromat: Automatisierbarkeit von Tätigkeiten: Berufscode / API-ID 58986, Ebene berufsgattung, Sicherheit mittel. Abrufdatum 01.11.2026.
Titelgleiches Job-Futuromat-Profil; die API ordnet das Profil einer KldB-Berufsgattung zu, daher keine exakte Beschäftigungsprognose. API: https://job-futuromat.iab.de/api/job/58986/potential

Annahmen und Quellen

Modellstand: 2026-11-01-v2. Modelltyp: Sensitivitätsanalyse mit illustrativen Annahmen, keine empirisch abgesicherte Beschäftigungsprognose.

Die fünf Jahreswerte sind eine deterministische Sensitivitätsanalyse. Technische Fähigkeiten, Einführung, Netto-Zeitersparnis, Nachfrageantwort, neue Aufgaben, Wirtschaftswirkung und Arbeitszeitkorrektur sind illustrativ, wenn dafür kein berufsspezifischer Beleg vorliegt. Der Korridor ist keine Wahrscheinlichkeit und kein Konfidenzintervall.

Berechnungslogik: QuBe-Jahresveränderungsraten bilden – sofern lückenlos vorhanden – den Referenztrend. Die KI-Szenarien modellieren Einführung mit einer begrenzten logistischen Kurve, optionalem Fähigkeitssprung, einer Verzögerung von 1 Jahr und getrennten Größen für technische Fähigkeit, Einführung, Netto-Zeitersparnis, Zusatznachfrage und Umsetzung in Personalbedarf. Fehlende Tätigkeitszeitanteile werden nicht als gemessene Anteile ausgegeben; der Tätigkeitsproxy ist gleichgewichtet und illustrativ.

Berufsabgrenzung:

    QuBe: Keine lückenlose jährliche QuBe-Referenzrate für den Fünfjahreszeitraum. Der Pfad bleibt modelliert und wird nicht mit erfundenen Raten ergänzt.

    Quellen:

    • Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen, Statistisches Bundesamt (Destatis); Abrufdatum 01.11.2026.
      Frühe Werte können revidiert werden. Gesamtwirtschaft bildet keinen einzelnen Ausbildungsberuf ab.
    • Konjunkturindikatoren, Statistisches Bundesamt (Destatis); Abrufdatum 01.11.2026.
      Frühindikator, keine längerfristige Berufsprognose.
    • Gemeinschaftsdiagnose, Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose; Abrufdatum 01.11.2026.
      Szenario unter Annahmen, keine amtliche Statistik.
    • Germany Economic Snapshot, OECD; Abrufdatum 01.11.2026.
      Internationale Modellannahmen. Nicht mit deutscher Berufsprognose gleichsetzen.
    • Jahres- und Frühjahrsgutachten, Sachverständigenrat Wirtschaft; Abrufdatum 01.11.2026.
      Prognose und Bewertung, keine Messung. Prognosedatum und Annahmen beachten.
    • Country Report Germany, Europäische Kommission; Abrufdatum 01.11.2026.
      EU-Vergleich und Analyse, keine berufsspezifische Prognose.
    • Monatsberichte, Deutsche Bundesbank; Abrufdatum 01.11.2026.
      Analyse und Prognoseannahmen sind von amtlichen Messungen zu trennen.

    Die Darstellung unterstützt die Orientierung zu möglichen Veränderungen. Sie ist keine individuelle Berufsberatung und keine sichere Beschäftigungsprognose.

    Du machst diese Ausbildung? Hier siehst du, welche Themen dich erwarten. Was peritio dir beim Lernen bringt, steht auf der Seite für Lernende.

    Kursplan

    Der Rahmenplan und die Kurse dazu

    Links stehen die Positionen des Ausbildungsrahmenplans mit dem Zeitraum, den die Verordnung nennt. Wo peritio dazu einen Kurs hat, ist er verlinkt – mit Einführung, Training und Lernkontrolle. Die übrigen sind in Arbeit.

    • berufsprofilgebend
    • integrativ – über die ganze Ausbildung
    1. 1. bis 18. Monat 1. bis 2. Ausbildungsjahr

      • A01 Planen und Organisieren von Arbeitsprozessenin Arbeit 16 Wochen
      • A02 Gestalten von Medienin Arbeit 20 Wochen
      • A03 Erstellen, Bearbeiten und Beurteilen von Bild- und Grafikdatenin Arbeit 12 Wochen
      • A04 Erstellen ausgabespezifischer Produktionsdatenin Arbeit 18 Wochen
      • H05 Kommunizieren und Kooperation fördernin Arbeit 6 Wochen
      • H06 Einhalten der rechtlichen Grundlagen der Medienproduktionin Arbeit 6 Wochen
    2. 19. bis 36. Monat 2. bis 3. Ausbildungsjahr

      • A02 Gestalten von Medienin Arbeit 6 Wochen
      • A04 Erstellen ausgabespezifischer Produktionsdatenin Arbeit 8 Wochen
      • A05 Planen und Organisieren von Projektenin Arbeit 12 Wochen
      • B01 Analysieren von Bedarfen und auftragsbezogenes Beratenin Arbeit 9 Wochen
      • B02 Entwickeln von Marketing- und Kommunikationsmaßnahmenin Arbeit 10 Wochen
      • B03 kaufmännisches Bearbeiten von Aufträgenin Arbeit 10 Wochen
      • B04 Präsentieren von Angeboten und Konzeptenin Arbeit 8 Wochen
      • B05 Konzipieren, Durchführen und Abschließen von Projektenin Arbeit 15 Wochen
      • C01 Analysieren von Kundenaufträgen und gestalterischen Bedarfenin Arbeit 8 Wochen
      • C02 Entwickeln von Ideenin Arbeit 14 Wochen
      • C03 Visualisieren von Entwürfen und Prototypenin Arbeit 14 Wochen
      • C04 Entwickeln und Präsentieren von Designkonzeptenin Arbeit 10 Wochen
      • C05 Vorbereiten der Umsetzung von Designkonzeptenin Arbeit 6 Wochen
      • D01 Aufbereiten von Produktionsdaten für unterschiedliche Druckverfahrenin Arbeit 12 Wochen
      • D02 Anwenden von Farbmanagementin Arbeit 10 Wochen
      • D03 Umsetzen von Qualitätssicherungin Arbeit 10 Wochen
      • E01 Produzieren von Medienprodukten in konventionellen Druckverfahrenin Arbeit 20 Wochen
      • E02 Produzieren mit personalisierten und variablen Daten im Digitaldruckin Arbeit 20 Wochen
      • E03 Erstellen von Reinzeichnungenin Arbeit 20 Wochen
      • E04 Erstellen von Fotografien und Videosin Arbeit 20 Wochen
      • E05 Erstellen von 3D-Grafiken und 3D-Bewegtbildernin Arbeit 20 Wochen
      • E06 Produzieren von crossmedialen Medienin Arbeit 20 Wochen
      • F01 Gestalten von Digitalmedienin Arbeit 8 Wochen
      • F02 Strukturieren und Programmieren von Digitalmedienin Arbeit 14 Wochen
      • F03 Erstellen von Prototypen und Steuern von Ausgabeprozessenin Arbeit 10 Wochen
      • G01 Produzieren von interaktiven Medienin Arbeit 20 Wochen
      • G02 Produzieren von audiovisuellen Medienin Arbeit 20 Wochen
      • G03 datenbankgestütztes Produzieren von Medienin Arbeit 20 Wochen
      • G04 Erstellen von Fotografien und Videosin Arbeit 20 Wochen
      • G05 Erstellen von 3D-Grafiken und 3D-Bewegtbildernin Arbeit 20 Wochen
      • G06 Produzieren von crossmedialen Medienin Arbeit 20 Wochen

    Über die ganze Ausbildung die Verordnung nennt dafür keinen eigenen Zeitraum

    • H01 Organisation des Ausbildungsbetriebes, Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrechtin Arbeit
    • H02 Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeitin Arbeit
    • H03 Umweltschutz und Nachhaltigkeitin Arbeit
    • H04 digitalisierte Arbeitsweltin Arbeit

    Die Einteilung stammt aus dem Ausbildungsrahmenplan der Verordnung und übernimmt deren Zeiträume – auch dort, wo sie gröber sind als ein Halbjahr. Nennt die Verordnung eine Position in mehreren Zeiträumen, steht sie mehrfach: erst zum Vermitteln, später zum Vertiefen. Wann eine Einrichtung den zugehörigen Kurs einsetzt, entscheidet sie selbst.

    Woher diese Liste stammt

    Ausbildungsrahmenplan für Mediengestalter/-in Digital und Print. Hinterlegte Quelle: Fundstelle: BGBl. 2023 I Nr. 128, S. 18 - 32

    Noch ohne Kurs

    Diese Positionen der Verordnung sind noch nicht als Kurs angelegt:

    • A01 Planen und Organisieren von Arbeitsprozessen
    • A02 Gestalten von Medien
    • A03 Erstellen, Bearbeiten und Beurteilen von Bild- und Grafikdaten
    • A04 Erstellen ausgabespezifischer Produktionsdaten
    • A05 Planen und Organisieren von Projekten
    • B01 Analysieren von Bedarfen und auftragsbezogenes Beraten
    • B02 Entwickeln von Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen
    • B03 kaufmännisches Bearbeiten von Aufträgen
    • B04 Präsentieren von Angeboten und Konzepten
    • B05 Konzipieren, Durchführen und Abschließen von Projekten
    • C01 Analysieren von Kundenaufträgen und gestalterischen Bedarfen
    • C02 Entwickeln von Ideen
    • C03 Visualisieren von Entwürfen und Prototypen
    • C04 Entwickeln und Präsentieren von Designkonzepten
    • C05 Vorbereiten der Umsetzung von Designkonzepten
    • D01 Aufbereiten von Produktionsdaten für unterschiedliche Druckverfahren
    • D02 Anwenden von Farbmanagement
    • D03 Umsetzen von Qualitätssicherung
    • E01 Produzieren von Medienprodukten in konventionellen Druckverfahren
    • E02 Produzieren mit personalisierten und variablen Daten im Digitaldruck
    • E03 Erstellen von Reinzeichnungen
    • E04 Erstellen von Fotografien und Videos
    • E05 Erstellen von 3D-Grafiken und 3D-Bewegtbildern
    • E06 Produzieren von crossmedialen Medien
    • F01 Gestalten von Digitalmedien
    • F02 Strukturieren und Programmieren von Digitalmedien
    • F03 Erstellen von Prototypen und Steuern von Ausgabeprozessen
    • G01 Produzieren von interaktiven Medien
    • G02 Produzieren von audiovisuellen Medien
    • G03 datenbankgestütztes Produzieren von Medien
    • G04 Erstellen von Fotografien und Videos
    • G05 Erstellen von 3D-Grafiken und 3D-Bewegtbildern
    • G06 Produzieren von crossmedialen Medien
    • H01 Organisation des Ausbildungsbetriebes, Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht
    • H02 Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit
    • H03 Umweltschutz und Nachhaltigkeit
    • H04 digitalisierte Arbeitswelt
    • H05 Kommunizieren und Kooperation fördern
    • H06 Einhalten der rechtlichen Grundlagen der Medienproduktion

    Für Ihre Klasse

    So arbeitet eine Klasse damit

    Jahrgang anlegen

    Beruf und Beginn wählen, Personen aufnehmen. Sobald es zu diesem Beruf Kurse gibt, bekommt die Klasse sie in einem Zug.

    Im richtigen Halbjahr

    Jeder Kurs geht auf, sobald die Klasse sein Halbjahr erreicht. Niemand sucht sich durch Themen, die noch nicht dran sind.

    Lernstand je Position

    Für jede Position ist sichtbar, wer sie gelernt, geübt und bestanden hat – und wer Begleitung braucht. Mehr unter Auswertung.

    Für alle, die mehr brauchen

    Einfache Sprache als zweite Fassung derselben Aufgaben, Vorlesen, Hinführungen zu jeder Aufgabe und Zahlen zum Zeitbedarf für ein Gespräch über einen Nachteilsausgleich – derselbe Maßstab, ein passender Weg dorthin. Mehr Zeit stellt peritio dabei nicht von selbst ein. Mehr unter Grundsätze.

    Wo man Mediengestalter/-in Digital und Print lernen kann

    Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation, die diesen Beruf anbieten. peritio gehört zu keiner von ihnen – die Liste ist eine Recherche, kein Angebot.

    Als Ausbildung

    Als Umschulung

    Stand der Recherche: 19.09.2026. Ob ein Platz frei ist und welche Voraussetzungen gelten, sagt nur die Einrichtung selbst. Weitere Häuser und eine Suche nach Umkreis stehen unter Einrichtung finden.

    Häufige Fragen zu diesem Beruf

    Ersetzt das die Berufsschule?

    Nein. Die Kurse folgen dem Ausbildungsrahmenplan des Betriebs, nicht dem Lehrplan der Berufsschule. Sie ergänzen den Unterricht und machen sichtbar, was sitzt.

    Wann sind die fehlenden Kurse fertig?

    Jede Position steht mit ihrem geplanten Halbjahr im Kursplan. Feste Termine nennen wir nicht; wenn Ihr Jahrgang eine Position zu einem bestimmten Zeitpunkt braucht, sagen Sie es uns.

    Können wir den Kursplan anpassen?

    Ja. Welche Kurse eine Klasse bekommt und ab wann, lässt sich je Klasse ändern; mit dem Zusatzpaket „Eigene Kurse“ ergänzen Sie eigene Inhalte.