Handel & Wirtschaft
Design Thinking
Probleme aus Sicht der Nutzenden verstehen, eine klare Gestaltungsfrage formulieren, viele Ideen erzeugen, schnell Prototypen bauen und testen — und beurteilen, wann Design Thinking passt und wann nicht.
Viele Lösungen scheitern nicht an der Technik, sondern daran, dass sie ein Problem lösen, das die Betroffenen gar nicht haben. Design Thinking dreht die Reihenfolge um: erst verstehen, wer betroffen ist und was wirklich stört, dann Ideen suchen, dann früh und billig ausprobieren.
Die Grundlagen klären, was Design Thinking ausmacht — Team, Raum und Prozess — und für welche Fragestellungen es sich eignet. Der Problemraum führt durch Verstehen, Beobachten und das Definieren einer Sichtweise bis zur Wie-könnten-wir-Frage. Der Lösungsraum behandelt Ideenfindung, Prototyping und Testen samt dem Rücksprung, wenn ein Test zeigt, dass der Weg nicht trägt. Workshop und Umsetzung schließt mit Vorbereitung, Moderation, typischen Stolperfallen und dem Übergang vom Prototyp in ein Projekt.
Ein Fall zieht sich durch den Kurs: der Bewerbungstag im Ausbildungszentrum Nordhafen, an dem Bewerberinnen und Bewerber zu lange und zu unruhig warten.
Zum Prüfungsformat: Design Thinking tut man im Team, man kreuzt es nicht an. Dieser Kurs prüft deshalb die Urteile, die dabei zu fällen sind: welche Phase, welche Methode, welche Frage taugt. Den Workshop selbst weist du im Projekt nach.
Grundlage ist die Methodenbeschreibung im Organisationshandbuch des Bundes. Vorkenntnisse sind nicht nötig.
Aufbau
Grundlagen
- Was Design Thinking ausmacht Einführung 25 Aufgaben
- Wann Design Thinking passt 25 Aufgaben
Problemraum
- Verstehen: wer betroffen ist und was stört 25 Aufgaben
- Beobachten statt vermuten 25 Aufgaben
- Sichtweise definieren: die Design Challenge 25 Aufgaben
Lösungsraum
- Ideen finden 25 Aufgaben
- Prototypen bauen 25 Aufgaben
- Testen und zurückspringen 25 Aufgaben
Workshop und Umsetzung
- Workshop vorbereiten, Prototyp umsetzen 25 Aufgaben